Heute ist der 1.07.2026 und in Köln gibt es Neuigkeiten, die die Altstadt aufmischen werden. Die Kölner Brauerei Reissdorf hat sich für die kommenden Jahre etwas ganz Besonderes ausgedacht. Sie haben im Erdgeschoss des neuen Projekts „AHEU“ am Heumarkt 55 und Gürzenichstraße 27 einen langfristigen Mietvertrag unterschrieben – und das für satte 917 Quadratmeter Gastronomiefläche. Fertigstellung? Geplant für 2028!

Das ist ein echter Coup! Mit dieser Vorvermietung sind bereits knapp 15 Prozent der insgesamt 6.387 Quadratmeter Mietfläche belegt. Man darf gespannt sein, wie sich das gastronomische Angebot in die Umgebung einfügen wird. Die Gespräche mit weiteren Interessenten für die Büroflächen in den Obergeschossen eins bis fünf laufen bereits auf Hochtouren. Ganz nach dem Motto: „Wo einer isst, da kann der andere arbeiten!“

Historischer Charme trifft moderne Architektur

Entwickelt wird das Ganze auf Basis der Entwürfe von Thomas Kröger Architekten (TKA). Die Architektur des Gebäudes wird mit einer steilen Dachlandschaft und kupferfarbener Metalleindeckung beeindrucken – genau das, was man sich in der Kölner Altstadt vorstellt. Rautenförmige Fenster? Ein echter Hingucker! Und dann die Dachterrasse mit Blick auf den Kölner Dom – ein toller Ort, um ein Kölsch zu genießen. Man kann sich kaum vorstellen, wie das in ein paar Jahren aussehen wird.

Das ganze Projekt wird zudem mit hohen Nachhaltigkeitsstandards geplant. Man strebt eine DGNB-Gold-Zertifizierung an und möchte auch im Bereich digitaler Infrastruktur mit WiredScore Platin glänzen. Hier wird also nicht nur auf das Äußere geachtet, sondern auch auf die inneren Werte – ganz im Sinne einer modernen Stadtentwicklung. Und wer hätte gedacht, dass der Kölner Immobiliendienstleister Greif & Contzen bei der Mieterseite beratend zur Seite steht? Das zeigt, wie wichtig das richtige Netzwerk in der Gastronomie ist.

Die Herausforderungen der Gastronomieszene

<pJetzt, wo die Pläne für Reissdorf in trockenen Tüchern sind, stehen die Kölner Gastronomiebetriebe vor einigen Herausforderungen. Im Jahr 2025 wird ein Umbruch erwartet. Die Diskrepanz zwischen der makroökonomischen Wahrnehmung und der mikroökonomischen Realität könnte kaum größer sein. Über 7 Millionen Übernachtungen hier in der Stadt, aber gleichzeitig ein Anstieg der Insolvenzen um über 30 Prozent – das klingt schon fast wie ein Widerspruch in sich.

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Die Insolvenzstatistik zeigt eine wachsende Zahl gefährdeter Betriebe, und da wird der Immobilienmarkt zum entscheidenden Faktor für das wirtschaftliche Überleben. Die fünf kritischen Faktoren für den Erfolg in der Kölner Gastronomie – von der Standort-Ökonomie über die technischen Gegebenheiten bis hin zu den Pachtvertragsstrukturen – spielen eine große Rolle. Und da sind die Mieten in den Hype-Lagen ein echtes Thema. Da kann man sich schon mal fragen: Wie viel kann ein Gastronom überhaupt stemmen, wenn die Mietpreise zwischen 60-70 €/m² stagnieren und gleichzeitig die Umsätze nicht mithalten können?

Die Pachtverträge sind oft mit hohen Abnahmemengen verbunden, und die steigenden Sondernutzungsgebühren für Außengastronomieflächen tun ihr Übriges. Außerdem wird die Außengastronomie durch vorverlegte Sperrzeiten zunehmend rechtlich eingeschränkt. Das alles macht die Lage für viele Gastronomen nicht gerade einfacher. Und während der Tourismus-Boom in Köln weiterhin anhält, wird die Verteilung der Frequenzen immer ungleicher.

Wer also plant, sich im Kölner Gastronomiemarkt zu etablieren, muss weit über den reinen Standort hinausdenken. Die Immobilienfaktoren und vertraglichen Strukturen müssen genau betrachtet werden, um nicht in die Insolvenz zu schlittern. Es bleibt spannend!