In Köln gibt’s seit August 2025 ein neues Ungeziefer, das uns das Leben schwer machen könnte – die Asiatische Tigermücke. Diese kleinen Quälgeister wurden erstmals in den Stadtteilen Nippes und Rodenkirchen gesichtet, und das ist nur der Anfang. In den letzten Wochen hat sich die Mücke auch in zwei weiteren Stadtteilen blicken lassen. Die ersten Sichtungen in der Region Köln gab’s bereits im Sommer 2025, während sie in Euskirchen schon 2021 aufgetaucht ist. Man könnte sagen, die Mücke hat sich wie ein ungebetener Gast eingeschlichen!

Ein bisschen gruselig wird es, wenn man bedenkt, dass diese invasive Art nicht nur unangenehm ist, sondern auch Krankheiten wie das West-Nil-Virus, Dengue-, Zika- und Chikungunya-Viren übertragen kann. Das Gesundheitsamt Köln ist auf der Hut und gibt Tipps zur Bekämpfung der Mückenpopulation, die sich bei steigenden Temperaturen aus Überwinterungseiern schlüpfen. Wenn man sich das so überlegt – ein bisschen wie ein Insekten-Horrorfilm, der gerade erst begonnen hat.

Wie wir die Tigermücke in Schach halten können

Die gute Nachricht? Es gibt Maßnahmen, die wir alle ergreifen können, um die Tigermücke in Schach zu halten. So rät das Gesundheitsamt, Brutstätten auf dem eigenen Grundstück zu beseitigen. Stehendes Wasser in Blumentopfuntersetzern, Gießkanne oder Eimer – das sind wahre Mückenparadiese! Einfach mal wöchentlich das Wasser in diesen Behältern leeren und die Gegenstände umdrehen oder abdecken, damit sich kein Wasser staut. Und Regentonnen? Die sollten mit einem engmaschigen Netz oder Deckel verschlossen werden, um dem kleinen Ungeziefer keine Chance zu geben!

Ein weiterer Tipp ist die Verwendung von Bti-Tabletten, die gegen Mückenlarven helfen. Diese sollten alle 14 Tage zum Einsatz kommen. Und wenn man sich die Tigermücken mal genauer anschaut – man erkennt sie an ihrem auffälligen Schwarz-Weiß-Muster und der weißen Linie auf Kopf und Rücken. Sie sind tagsüber aktiv und stechen ziemlich aggressiv – also Augen auf!

Die Ausbreitung durch den Klimawandel

In den letzten Jahren hat der Klimawandel die Ausbreitung dieser Mückenart in Deutschland begünstigt. Vor allem in Süddeutschland ist die Asiatische Tigermücke bereits weiter verbreitet als in Nordrhein-Westfalen. Die Mücke ist nicht nur eine Plage, sie ist auch ein Beispiel dafür, wie sich die Welt verändert. Durch den internationalen Reise- und Güterverkehr – wir denken an Altreifen und „Glücksbambus“ – wird sie immer weiter verbreitet. Die Mücken sind in der Lage, sich schnell auszubreiten, und ihre Eier sind extrem resistent gegen Kälte und Trockenheit. Hier muss man einfach aufpassen!

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Ein weiterer Aspekt: Diese Mücken könnten in Zukunft auch Krankheiten mitbringen, die wir bislang nicht in Deutschland hatten. Das Robert Koch-Institut hat in einem Bericht über „Klimawandel und Gesundheit“ festgestellt, dass tropische Krankheiten, die lange Zeit nur für Fernreisende ein Risiko darstellten, jetzt auch bei uns auftauchen könnten. Bislang wurden in NRW noch keine Virusinfektionen durch die Tigermücke dokumentiert – das kann sich aber schnell ändern, wenn wir nicht wachsam sind.

Ein Aufruf zur Mithilfe

Das Gesundheitsamt ruft die Bürger dazu auf, Sichtungen und Funde der Asiatischen Tigermücke zu melden. Ein einfaches Foto an tigermuecke@stadt-koeln.de genügt, um zu helfen! Zudem gibt es auf www.mueckenatlas.com Hinweise zur Verpackung und dem Versand von Tigermücken. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass diese lästigen Mücken nicht überhandnehmen! Denn eines ist sicher: Ein paar einfache Schritte können helfen, unsere Stadt mückenfrei zu halten – und das ist doch ein gutes Ziel, oder?