Heute ist der 8. Mai 2026, und in Köln-Nippes gibt es einen Grund zur Freude: Das Circus Dance Festival geht in die sechste Runde! Vom 16. bis 31. Mai wird das Rheinufer zum Schauplatz eines Spektakels, das seinesgleichen sucht. Die Organisatoren haben sich nicht lumpen lassen und präsentieren die umfangreichste Produktion in der Geschichte des Festivals. Ganze 16 Tage lang erwartet die Besucher eine bunte Mischung aus 50 Veranstaltungen – sowohl kostenpflichtige als auch kostenlose. Teilnehmer aus zehn Ländern zeigen, was die internationale Tanzszene zu bieten hat.
Der zentrale Aufführungsort ist das Riehler Latibul-Areal, direkt am Ufer des Rheins (An der Schanz 6, 50735 Köln). Hier wird nicht nur auf der Bühne getanzt, sondern auch im öffentlichen Raum. Am 17. und 18. Mai darf man sich auf Überraschungsauftritte freuen, die an ungewöhnlichen Orten wie Tischtennisplatten, U-Bahnstationen und in Parkanlagen stattfinden. Ein echtes Abenteuer für alle Neugierigen und Kunstliebhaber! Das diesjährige Motto „Come Closer“ (dt. „Komm näher“) steht ganz im Zeichen der Nähe – sei es künstlerisch, räumlich oder gesellschaftlich.
Kreativität und Vielfalt ohne Grenzen
Die Festivalzeit ist nicht nur eine Zeit für atemberaubende Darbietungen, sondern auch für kreative Workshops. Die Besucher können sich auf Jonglier-Techniken, HipHop-Improvisationen und Artistik freuen. Hier wird der kreative Austausch großgeschrieben – ein Ziel, das das Festival seit über zehn Jahren verfolgt. Es geht darum, Menschen, Ideen und Ausdrucksformen aus verschiedenen Ländern zusammenzubringen. Ein bunter Strauß an Möglichkeiten, der die Vielfalt und den Austausch fördert.
Besonders spannend ist der Fokus auf die spanische Region Katalonien, was dem Festival eine zusätzliche kulturelle Dimension verleiht. Die Festival-Ensembles und Solo-Künstler reichen von Company ATA aus Frankreich/Belgien bis hin zu Künstlern aus Katalonien wie Cia Express und Nuria Luna Llena. Sie zeigen körperliche Höchstleistungen, die in Kombination mit ästhetischem Ausdruck das Publikum in ihren Bann ziehen werden.
Für alle zugänglich
Ein besonders wichtiger Aspekt des Festivals ist die Barrierefreiheit. Der Begleitservice für Menschen mit Unterstützungsbedarf ist ab der Bahnhaltestelle Boltensternstraße und Slabystraße verfügbar. Zudem gibt es spezielle Vorstellungen wie „What is Left“ am 23. Mai und „Stickmen“ am 21. Mai mit Audiodeskriptionen für Menschen mit Sehbehinderung. „Stickmen“ wird auch mit einer Tast-Tour erlebbar sein, was die Teilhabe für alle ermöglicht. Ein Achtsamkeitskonzept mit pink gekleideten Ansprechpartnern und einem Rückzugsraum zeigt, dass das Festival auch an die Bedürfnisse seiner Besucher denkt.
Das Festival hat sich längst als bedeutender Teil des kulturellen Angebots in Köln etabliert und über die Stadtgrenzen hinaus internationale Strahlkraft entwickelt. Oberbürgermeister Torsten Burmester hat in einem Grußwort den Organisatoren für ihr Engagement gedankt. Die Vorfreude auf eine Veranstaltung, die nicht nur unterhält, sondern auch inspiriert und zum Nachdenken anregt, ist riesig.
Wer sich das nicht entgehen lassen möchte, sollte sich unbedingt die Tickets auf der Website des Festivals sichern. Seid dabei, wenn Kunst und Sport verschmelzen und die Zuschauer mit neuen, überraschenden Perspektiven verwöhnt werden!