Heute ist der 28.04.2026. In der politischen Landschaft Deutschlands sorgt ein Ranking für Aufregung, das die Beliebtheit von Politikern unter die Lupe nimmt. Dabei hat es der Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nicht leicht. Nach aktuellen Umfragen rutscht Merz im INSA-Politiker:innen-Ranking für die „Bild“ von Platz 18 auf Platz 20 und erreicht damit einen neuen Tiefpunkt in der Beliebtheit. Mit einem Wert von nur 2,9 auf einer Skala von 0 (sehr schlecht) bis 10 (sehr gut) ist er nun der unbeliebteste Politiker Deutschlands. Unter den Wähler:innen von CDU und CSU erhält er lediglich 10 Prozent positive Bewertungen, während 58 Prozent der Befragten eine negative Meinung über ihn haben.

Im weltweiten Vergleich der Regierungschefs landet Merz ebenfalls auf dem letzten Platz. Währenddessen hat Jens Spahn, der Unions-Fraktionschef, eine kleine Verbesserung erfahren und belegt nun Platz 19. Die Umfrage, die diesen Rückschlag für Merz dokumentiert, wurde vom 6. bis 9. Februar 2026 durchgeführt und zeigt die deutliche Unzufriedenheit der Wählerschaft.

Die Wählerstimmung im Wandel

In einem weiteren Ranking, das nur kurze Zeit später veröffentlicht wurde, zeigt sich jedoch ein anderes Bild. Friedrich Merz hat sich auf Platz 17 verbessert, was ihn auf den vorletzten Platz hebt. Unter den Unionswählern liegt Merz nun auf Platz drei. Das zeigt, dass es durchaus eine Basis gibt, die ihn unterstützt, auch wenn die allgemeine Wahrnehmung nach wie vor kritisch bleibt. An der Spitze des Rankings bleibt Boris Pistorius (SPD), gefolgt von Hendrik Wüst (CDU) und Markus Söder (CSU).

Die politischen Umfragen sind ein Spiegelbild der Stimmung in der Bevölkerung. So zeigt eine aktuelle Sonntagsfrage zur Bundestagswahl 2025, dass die CDU/CSU bei 24,4 Prozent liegt. Interessanterweise prognostiziert eine Umfrage eine Steigerung auf 28,5 Prozent für die Bundestagswahl 2025. Dabei haben auch andere Parteien wie die SPD und die AfD signifikante Anteile, die die politische Landschaft in den kommenden Monaten prägen könnten.

Ein Blick in die Zukunft

Die kommenden Monate werden entscheidend sein, wenn es um die politische Ausrichtung Deutschlands geht. Themen wie der Rückgang der Geburtenzahlen, die Abschiebung von afghanischen Straftätern und die Diskussion um höhere Abgaben für Reiche sind nur einige der Herausforderungen, die die Regierung bewältigen muss. Während Merz mit seiner Beliebtheit kämpft, bleibt abzuwarten, wie sich die politische Landschaft bis zur Bundestagswahl 2025 entwickeln wird.

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Insgesamt zeigt sich, dass die Beliebtheit von Politikern nicht nur von ihren eigenen Taten abhängt, sondern auch stark durch die Wahrnehmung der Wähler:innen geprägt ist. Merz steht vor der Herausforderung, das Vertrauen der Bevölkerung zurückzugewinnen und sich in einem hart umkämpften politischen Umfeld zu behaupten.