Wenn man durch die Straßen von Köln-Klettenberg schlendert, landet man bald am Gottesweg 141, wo sich eine kleine kulinarische Oase versteckt: das „Savoca Mercato“. Der Name erinnert an das charmante sizilianische Dorf Savoca, bekannt als Drehort für „Der Pate“. Doch hier in Köln zaubert Grischa Savoca, der Betreiber, mit einem Hauch von italienischer Gastfreundschaft und einer Prise Nostalgie ein Stück Sizilien auf den Teller.

Das „Savoca Mercato“ ist nicht nur ein Restaurant, sondern auch ein Café mit hauseigener Eisproduktion. Man fühlt sich sofort in die 50er Jahre zurückversetzt, während man auf den hellen Holzmöbeln sitzt, umgeben von Terracotta- und cremefarbenen Schachbrettfliesen. Ein paar altrosa Stuhlkissen setzen Akzente, die den Charme des Lokals unterstreichen. Bevor Grischa Savoca hier die Zügel übernahm, war das Restaurant „Arte e Bar“ an diesem Ort ansässig. Die Übernahme geschah im Austausch mit der Betreiber-Familie der benachbarten Pastabar, die sich mittlerweile in Hürth niedergelassen hat.

Ein Frühstück, das den Tag versüßt

Es ist kaum zu glauben, dass das „Savoca Mercato“ bereits um 8 Uhr morgens öffnet, um die Kölner mit einem umfangreichen Frühstücksangebot zu verwöhnen. Von knusprigen Croissants bis hin zu einem aufregenden Rote-Beete-Humus-Brioche-Toast – hier wird jeder Frühstücksfreund fündig! Und wer es herzhaft mag, sollte unbedingt die hauseigenen Focaccias, die „Savoccias“, probieren, die mit verschiedenen Füllungen sowohl am Morgen als auch am Mittag angeboten werden. Nachmittags kann man sich dann mit hausgemachten Kuchen von Bäckerin Anni und Café Gretchen verwöhnen lassen. Ein Traum, oder?

Die Speisekarte des „Mercato“ inspiriert nicht nur mit klassischen Pasta- und Pizzagerichten, sondern auch mit innovativen Kreationen wie der „Pasta al a la Sarde“ und der Pizza Calabrese. Die Zutaten stammen von regionalen Herstellern und Spezialisten aus Sizilien – Ziegenkäse aus Gillenfeld oder Mehl von „Molino Piantoni“ in Italien verleihen den Gerichten eine authentische Note. Und während man im Biergarten bei lauen Abenden Pizzen und Pasta unter Lichterketten genießt, fühlt man sich fast wie im Urlaub. Die Preise sind fair: Rote-Beete-Humus-Toast für 12,90 Euro, Savoccias zwischen 7,90 und 8,90 Euro und die Pizza Calabrese für 14,90 Euro – da kann man nicht meckern.

Sizilianische Köstlichkeiten und mehr

Ein kleines Stück Savoca gibt es übrigens auch in Italien, im Restaurant Pipispezzi. Dort vereinen sich rustikaler Charme und modernes Flair in einem einzigartigen kulinarischen Erlebnis. Mit Panoramafenstern, die auf die sizilianische Küste blicken, kann man die traditionelle sizilianische Küche in vollen Zügen genießen. Gerichte wie das „Pollo Pipispezzi“ – Hähnchen mariniert in regionalen Kräutern, gegrillt und mit zitrusinfundierter Oliventapenade serviert – sind wahre Gaumenfreuden. Frische Meeresfrüchte, darunter Oktopus und Garnelen, spielen ebenfalls eine zentrale Rolle auf der Speisekarte.

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In Köln hat sich die Trattoria Palermo Da Salvatore, betrieben von der Familie Vaccaro seit 1976, einen Namen gemacht. Hier wird authentische italienische Küche serviert, die durch eine herzliche Atmosphäre besticht. Die Speisekarte bietet klassische Pasta-Gerichte und Pizza, die mit frischen Zutaten verfeinert werden. Besonders die cremigen Nudelvariationen zeigen den sizilianischen Einfluss und schmecken einfach köstlich!

Ob man nun im „Savoca Mercato“ schlemmt oder die italienische Gastfreundschaft in der Trattoria Palermo genießt – Köln-Klettenberg hat viel zu bieten für Liebhaber der italienischen Küche. Und während man den Geschmack Siziliens in den verschiedenen Lokalen erlebt, kann man sich der Vielfalt der italienischen Gastronomie in der Domstadt kaum entziehen.