Heute ist der 26.05.2026, und während die Sonne über Köln aufgeht, gibt es Neuigkeiten, die uns alle betreffen. In einer aktuellen Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW Köln) zur Daseinsvorsorge hat die Stadt Köln den 54. Platz von über 10.900 Gemeinden belegt. Damit ist Köln zwar nicht auf dem ersten Platz, aber immerhin in der Kategorie „sehr gut“ eingestuft – das hat schon was! Dennoch gibt es einige Herausforderungen, die wir nicht außer Acht lassen sollten.
Der größte Schwachpunkt der Stadt ist die Digitalinfrastruktur, die sich mit einem bescheidenen Rang von 1.569 bei der Breitbandverfügbarkeit und Mobilfunkabdeckung nicht gerade von ihrer besten Seite zeigt. Da fragt man sich doch: Wo bleibt das schnelles Internet für alle? Dazu kommt, dass Köln im Bildungsbereich, also bei Schulen und Kitas, nur den Rang 925 erreicht – das ist, um ehrlich zu sein, eher mittelmäßig. Man könnte fast sagen, die Kinder, die auf einen Platz in der Kita warten, haben es nicht leicht!
Mobilität und Freizeitangebote
In der Mobilität schneidet Köln mit Rang 518 ab. Hierbei werden die Qualität von Brücken, das ÖPNV-Angebot und die Anbindung an Autobahnen und Flughäfen bewertet. Denkt man an die täglichen Pendlerströme, könnte man sich wünschen, dass es hier noch etwas besser läuft. Und was ist mit dem Freizeitangebot? Auch hier hat Köln mit Rang 492 noch Luft nach oben. Die Erreichbarkeit von Schwimmbädern, Theatern und Museen könnte für viele Kölner und Kölnerinnen besser sein. Wer weiß, vielleicht macht sich der ein oder andere Kunst- oder Kulturfan ja mal auf den Weg nach Haar bei München, wo die beste Versorgung mit Freizeitangeboten zu finden ist!
Ein Lichtblick ist die Gesundheitsversorgung, die Köln mit Rang 158 gut abschneidet. Hierbei wird die Erreichbarkeit von Hausärzten, Krankenhäusern und Apotheken betrachtet – also alles, was wichtig ist, wenn’s einem mal nicht so gut geht. Die Studie „Geographien der Unzufriedenheit – Daseinsvorsorge“, die im Auftrag von Philip Morris erstellt wurde, hat auch ergeben, dass die subjektive Wahrnehmung der Daseinsvorsorge für die Demokratiezufriedenheit und politische Einstellungen wichtiger ist als die objektive Versorgungslage. Das heißt, wie wir die Dinge empfinden, hat einen großen Einfluss darauf, wie zufrieden wir mit unserer Stadt sind.
Köln im Vergleich zu anderen Städten
Im Vergleich zu anderen Städten schneidet Köln noch relativ gut ab. Nordrhein-Westfalen hat über 50% der Kommunen, die in der Versorgungskategorie „sehr gut“ eingestuft sind, und das macht Hoffnung. Im Gegensatz dazu sieht es in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg düster aus – dort sind viele Gemeinden mit „sehr schlechter“ Versorgung konfrontiert. Ein interessantes Detail am Rande: Ostdeutsche Städte schneiden im Städtevergleich besser ab als westdeutsche, mit 30% der ostdeutschen Städte in der Kategorie „sehr gut“. Vielleicht sollten wir uns das in Köln mal überlegen und uns ein bisschen von den Nachbarn inspirieren lassen!
Insgesamt zeigt die Studie, dass es in Köln viele Bereiche gibt, in denen wir uns verbessern können. Aber hey, wir sind ja auch eine lebendige Stadt mit einem starken Gemeinschaftsgeist! Irgendwie ist der Weg das Ziel, und vielleicht gibt es ja noch das ein oder andere unentdeckte Potenzial in unserer schönen Stadt am Rhein.