Kölner Bäder erhöhen Eintrittspreise: Was bedeutet das für Familien und Freizeitspaß?
Am 1. Juli 2026 wird es für die Besucher der KölnBäder etwas teurer. Ja, genau! Die Eintrittspreise steigen, und das nicht nur um ein paar Cent. Erwachsene müssen je nach Bad mit bis zu 60 Cent mehr rechnen, während Kinder und Jugendliche um 20 Cent mehr für den Badespaß löhnen. Das sind durchschnittlich sechs Prozent mehr – ein Betrag, der in Anbetracht der steigenden Personal- und Betriebskosten kaum verwunderlich ist.
Besonders interessant ist, dass die neuen Preise für den Eisbereich im Lentpark erst ab dem 1. September 2026 in Kraft treten. Die letzte Tarifanpassung für den Eisbereich fand am 1. November 2023 statt, während die Bäder am 1. Januar 2024 zuletzt angepasst wurden. Für die kleinen Badegäste unter sechs Jahren bleibt alles beim Alten – hier gibt es keine Erhöhung. Das ist doch mal eine gute Nachricht für die Familien!
Die neuen Preise im Detail
Die Preisgestaltung ist beim Agrippabad und den Kombibädern besonders auffällig: Hier müssen Erwachsene 60 Cent mehr bezahlen. In den Hallenbädern und im Naturfreibad Vingst sind es immerhin 50 Cent. Und was ist mit den Jugendlichen bis 18 Jahren? Die zahlen ab dem 1. Juli 2024 ebenfalls 20 Cent mehr. Aber keine Sorge, die Ermäßigungen für KölnPass-Inhaber bleiben bestehen, und auch die Vorteilskarten behalten ihre bisherigen Rabattstaffelungen.
Wer sich fragt, was mit den Parkkosten ist: Auch hier gibt es vereinzelt Anpassungen an bewirtschafteten Standorten. Man kann also sagen, dass die Stadt Köln nicht nur die Eintrittspreise, sondern auch die Parkplatzgebühren im Blick hat. Im Jahr 2024 zählte man rund 900.000 Besucher in den Kölner Freibädern und insgesamt 2,9 Millionen in den KölnBädern. Diese Zahlen zeigen, wie wichtig die Bäder für die Freizeitgestaltung der Kölner sind. Selbst wenn der Verlust pro Besucher 7,72 Euro betrug – die Stadt Köln legt da ordentlich was obendrauf, um den Betrieb aufrechtzuerhalten.
Eislaufen wird teurer
Ein weiterer spannender Punkt: Die Eislaufpreise steigen ebenfalls. Ab dem 1. September 2026 müssen Eisläufer im Kurztarif mit 70 Cent und im Tagestarif sogar mit 1 Euro mehr rechnen. Jugendliche zwischen sechs und 18 Jahren zahlen 40 Cent mehr in allen Tarifvarianten, und auch bei den Kleinen – ja, die unter sechs Jahren – gibt es kleine Erhöhungen im Kurztarif und Tagestarif. Bei 50 Cent und 40 Cent ist das noch überschaubar, aber hey, es ist eine Erhöhung.
Die Geschäftsführerin der KölnBäder GmbH, Claudia Heckmann, hat die gestiegenen Kosten für Energie, Personal und Instandhaltung als Gründe für die Anpassungen genannt. Auch Markus Sterzl, der Geschäftsführer, hebt hervor, wie wichtig die Bäder für Schulschwimmen, Vereinssport und die Gesundheit der Kölner sind. Schließlich sind die KölnBäder nicht nur Orte zum Schwimmen, sondern auch ein unverzichtbarer Teil des Freizeitangebots in der Stadt.
Wie auch immer man zu den neuen Preisen steht, eines ist klar: Die KölnBäder bleiben ein zentraler Anlaufpunkt für Jung und Alt. Auch wenn der Eintritt ein kleines bisschen teurer wird – die Freude am Wasser, das Planschen und die Erholung sind unbezahlbar. Und darauf kommt es schließlich an.
