Heute ist der 25.06.2026 und die Vorfreude auf das Comeback eines echten Kölner Klassikers schwebt bereits in der Luft. In der Thieboldsgasse, unweit des belebten Neumarkts, hat das traditionsreiche Gasthaus „Zum Jan“ einen neuen Besitzer: Jan Luca Jansen. Mit frischem Wind und einer gehörigen Portion Leidenschaft will der 26-Jährige das Restaurant, das seit 1975 ein fester Bestandteil der Kölner Gastronomieszene ist, wieder zum Leben erwecken.

Nach der Schließung am Aschermittwoch 2026 hat sich in den letzten Monaten viel getan. Der ehemalige Betreiber, Sascha Floss-Sistemich, gestand öffentlich, Fehler gemacht zu haben, die zur Schließung führten. Das Reiterkorps „Jan von Werth“, der Eigentümer des Lokals, suchte schnell nach einem Nachfolger und fand in Jansen einen erfahrenen Gastronom. Der junge Mann, der 2021 bereits das Wirtshaus „Spitz“ übernahm, bringt nicht nur Erfahrung, sondern auch eine tiefe Verbundenheit zur Kölner Kultur mit – so tanzte er viele Jahre in verschiedenen Karnevalsgruppen.

Ein neuer Anfang für „Zum Jan“

Die Wiedereröffnung von „Zum Jan“ ist für Mitte oder Ende Juli 2026 geplant, spätestens Anfang August. Jansen hatte bereits vor vier Jahren überlegt, die Kneipe zu übernehmen, aber damals entschied er sich dagegen. Jetzt, nach intensiven Überlegungen und einem erfolgreichen Bewerbungsprozess im März, hat er die Zusage erhalten und die Aufräum- und Umbauarbeiten laufen bereits auf Hochtouren. Eine große Eröffnungsfeier ist in Planung – die Kölner dürfen gespannt sein!

Jansen betont, dass er die Übernahme als Herausforderung sieht, unterstützt von seiner Familie und langjährigen Mitarbeitenden. Das Speisenangebot wird sich stark an der Karte seines Vorgängerbetriebes orientieren, mit einem klaren Fokus auf kölsches Essen. Die letzten Jahre waren für „Zum Jan“ turbulent, mit mehreren Pächterwechseln und sogar einer vorübergehenden Schließung im Jahr 2022 aufgrund von Genehmigungsproblemen. Doch jetzt scheint es, als würde das Gasthaus wieder in seine alte Form zurückfinden.

Ein Blick in die Zukunft

Während sich „Zum Jan“ auf einen Neuanfang vorbereitet, gibt es in der Kölner Gastronomieszene noch weitere spannende Entwicklungen. Im Belgischen Viertel wird das neue Brauhaus „Marie & Johann“ eröffnet, das traditionelles kölsches Flair mit modernen Elementen verbinden will. Hier sind nicht nur gutes Essen, sondern auch Lesungen, Comedy-Abende, Talkrunden und kleinere Konzerte geplant – ein wahres Wohnzimmer für Köln, so das Konzept. Basti Campmann, der Sänger der Band Kasalla, ist ebenfalls an diesem Projekt beteiligt und sorgt dafür, dass der Puls der Stadt weiter schlägt.

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Köln hat eine lange Tradition in der Gastronomie, viele Brauhäuser und Gaststätten laden dazu ein, die rheinischen Spezialitäten zu genießen. Mit der Wiedereröffnung von „Zum Jan“ und neuen Projekten wie „Marie & Johann“ wird die Stadt ihren Platz als gastronomisches Zentrum weiter festigen. Die Vorfreude auf das Comeback des „Zum Jan“ ist groß, und die Kölner können es kaum erwarten, wieder in die gemütliche Atmosphäre einzutauchen und kölsches Flair zu genießen.