Am Abend des 27. Mai, gegen 22:30 Uhr, kam es im Regionalexpress RE 5 von Wesel nach Köln zu einem Vorfall, der nicht nur schockiert, sondern auch das Sicherheitsgefühl vieler Reisender erschüttert hat. Ein 49-jähriger bulgarischer Staatsangehöriger soll mehrere Frauen sexuell belästigt haben. Die Berichte darüber sind alarmierend: Der Mann soll nicht nur ungebührlich an den Frauen herumgegriffen haben, sondern auch an seinem eigenen Glied manipuliert haben. Ein Verhalten, das in den heutigen Zeiten einfach nicht mehr toleriert werden kann!

Als der Zug am Bahnhof Köln Messe/Deutz einfuhr, versuchten einige mutige Reisende, den Täter an seiner Flucht zu hindern. Doch dieser reagierte aggressiv, ging auf die Personen los und schlug um sich. Ein wahrlich erschreckendes Bild, das sich hier bot! Glücklicherweise konnten die Einsatzkräfte der Bundespolizei den Mann vorläufig festnehmen. Eine der betroffenen Frauen hatte sich bereits vor Ort bei den Beamten gemeldet, doch die Sache blieb nicht dabei stehen.

Die Suche nach weiteren Geschädigten

Die Ermittlungen der Bundespolizei ergaben, dass es möglicherweise noch weitere Geschädigte gibt, die den Zug bereits verlassen hatten, bevor die Polizei eintraf. Mindestens zwei bislang unbekannte Frauen stehen im Fokus der Suche. Die Bundespolizei bittet um Mithilfe und hat eine kostenfreie Servicenummer, unter der sich Betroffene melden können: 0800 6 888 000. Ein Aufruf, der nicht nur die Hoffnung auf Gerechtigkeit weckt, sondern auch zeigt, wie wichtig es ist, solchen Vorfällen nicht tatenlos zuzusehen.

In einer Stadt wie Köln, die für ihre Offenheit und Lebensfreude bekannt ist, sollte ein Verhalten wie dieses nicht zur Tagesordnung gehören. Es ist erschreckend, dass solche Übergriffe in öffentlichen Verkehrsmitteln immer wieder vorkommen. Es stellt sich die Frage, wie wir als Gesellschaft darauf reagieren und vor allem, wie wir uns gegenseitig schützen können. Die Polizei arbeitet mit Hochdruck an der Aufklärung des Falls und hofft, bald alle Puzzlestücke zusammenzusetzen, um den Opfern die Unterstützung zu bieten, die sie benötigen.