Heute ist der 18.05.2026 und in der Innenstadt von Aachen sind die Auswirkungen der laufenden Bauarbeiten an der Bahnbrücke an der Trierer Straße deutlich spürbar. Seit Anfang Mai 2026 wird hier kräftig gewerkelt, um eine beschädigte Eisenbahnbrücke zu reparieren. Die Arbeiten sind dringend nötig, denn schließlich muss der Träger bis Ende des Monats ausgetauscht werden. Ein echter Kraftakt, wenn man bedenkt, wie viele Zugverbindungen betroffen sind!
Die Strecke zwischen Aachen Hauptbahnhof und Rothe Erde sowie Stolberg ist von Montag, dem 18. Mai, bis zum 2. Juni 2026 komplett gesperrt. Das bedeutet für viele Reisende, die nach Köln wollen, dass sie erst ab Stolberg in den Zug steigen können oder eine Umleitung über Mönchengladbach-Rheydt in Kauf nehmen müssen. Die betroffenen Zuglinien, darunter der RE 1 und RE 9, sind gefordert, während die RB 20 während der gesamten Bauzeit ganz ausfällt. Oh je, da heißt es für viele: Geduld haben!
Änderungen im Straßenverkehr
Aber nicht nur die Bahnfahrt wird zur Geduldsprobe. Auch im Straßenverkehr ist einiges los. Seit dem 4. Mai 2026 wurden die stadtauswärtigen Fahrspuren auf der Trierer Straße zwischen Reichsweg und Robert-Koch-Straße gestrichen. Der Verkehr wird auf die Gegenseite umgeleitet. Für Autofahrer ein echtes Geduldsspiel, denn auch die Zufahrt zum Reichsweg ist komplett gesperrt. Das Linksabbiegen in Richtung Brand? Fehlanzeige!
Die Haltestellen der Busse mussten ebenfalls angepasst werden. So bleibt die Haltestelle vor den Aachen-Arkaden in Richtung Innenstadt bestehen, während die Haltestelle in der Gegenrichtung kurzerhand zwischen Goerdeler- und Beverstraße verlegt wurde. Und für Fußgänger und Radfahrer gibt es auch keine Erleichterung: Der gemeinsame Geh- und Radweg ist gesperrt. Manchmal fragt man sich, ob das alles wirklich so sein muss. Umwege sind jetzt an der Tagesordnung, und wer mit dem Rad unterwegs ist, muss am Bahnhof Rothe Erde absteigen.
Die Auswirkungen auf den Nahverkehr
Die Nachtfahrten der S19 enden aus Richtung Köln in Düren, was für Nachtschwärmer ein echtes Problem darstellen kann. Fernverkehrszüge sind ebenfalls betroffen und werden über Mönchengladbach-Rheydt umgeleitet. Hier sind längere Fahrzeiten und mögliche Teilausfälle vorprogrammiert. Für Pendler und Reisende wird das Ganze zu einem kleinen Abenteuer – oder eher zu einem Geduldsspiel, je nachdem, wie man es betrachtet.
Die Umleitungen und Anpassungen sind auf jeden Fall eine Herausforderung. Aber es gibt auch positive Nachrichten: Der Vennbahnweg bleibt während der gesamten Bauzeit offen. Das ist für viele Radfahrer und Spaziergänger eine kleine Erleichterung inmitten des Chaos. Man muss ja auch mal durchatmen können, nicht wahr?
Insgesamt zeigt sich hier, dass Bauarbeiten in der Stadt oft ein notwendiges Übel sind, aber auch ihre Tücken haben. Die Vorfreude auf die Fertigstellung der Brücke und die damit verbundene Rückkehr zur Normalität ist groß. Bis dahin heißt es: Augen zu und durch, mit einem Hauch von Kölscher Gelassenheit!