Heute ist der 19.06.2026, und während die Kölner Bevölkerung sich auf ein heißes Wochenende mit Temperaturen über 30 Grad vorbereitet, gibt es im Stadtteil Chorweiler eine unerfreuliche Nachricht: Der Beachclub „Monkey’s Island“ am Escher See bleibt geschlossen. Die Stadtverwaltung Köln hat die notwendige Genehmigung für die Öffnung verweigert, was für viele Sonnenanbeter eine herbe Enttäuschung ist.

Baden darf man nur im Bereich des Beachclubs, und genau das ist nun unzugänglich. Der Betreiber hatte vor drei Wochen auf Social Media um Geduld gebeten – „behördliche Abstimmungen“ waren da die Ausrede. Doch auf Instagram prangt jetzt das klare „Geschlossen!!!!!“, und auch Reservierungen von Liegen oder Ticketkäufen sind nicht möglich. Das alles sorgt für ein großes Fragezeichen über den Köpfen der Kölner, die sich eigentlich auf einen entspannten Tag am Wasser gefreut hatten.

Die Hintergründe der Schließung

Die Stadt Köln äußerte bereits am 18. Juni 2026, dass eine Öffnung nicht genehmigt ist. Der Grund für diese Entscheidung sind bauliche Maßnahmen, die ohne die erforderliche Zustimmung durchgeführt wurden. Der Betreiber ist sich jedoch sicher, dass der Ausbau durch bestehende Genehmigungen abgedeckt ist. Irgendwie klingt das nach einer endlosen Geschichte – und die hat nun auch ihre finanziellen Dimensionen. Zwangsgelder in Höhe von insgesamt 60.000 Euro wurden verhängt, davon 30.000 Euro für den Betrieb an zehn Tagen ohne Erlaubnis im Jahr 2024. Immerhin hat der Betreiber diesen Betrag bislang nicht gezahlt und eine Klage vor dem Kölner Verwaltungsgericht hat nicht gefruchtet. Für das Jahr 2025 wurde ein weiteres Zwangsgeld von 30.000 Euro für zehn festgestellte Öffnungstage erhoben. Diese rechtlichen Auseinandersetzungen scheinen kein Ende zu nehmen.

Und währenddessen wird auf der Facebook-Seite des Clubs noch immer für das gastronomische Angebot geworben – im Juli und August des Vorjahres war das der Fall. Ein bisschen seltsam, oder? Vielleicht hoffte man, die Leute würden das alles einfach vergessen oder ignorieren. Aber wer kann in diesem Sommer schon auf die Strandfeeling verzichten? Die Vorfreude auf einen kühlen Drink, das Plätschern des Wassers und das gemütliche Entspannen auf der Liege – das ist für viele ein Stück Lebensqualität.

Was nun für die Kölner?

Jetzt bleibt die Frage: Was können die Kölner tun, wenn sie sich nach Erfrischung sehnen? Die Stadt hat zwar einige Alternativen zu bieten, aber der Escher See hat nun mal seinen ganz eigenen Charme. Ob es bald eine Lösung gibt oder ob die Kölner weiterhin auf eine Öffnung warten müssen, bleibt abzuwarten. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, aber in der Zwischenzeit bleibt nur, sich nach anderen Plätzen umzuschauen, die den Sprung ins kühle Nass ermöglichen.

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Diese Situation zeigt einmal mehr, wie bürokratische Hürden manchmal selbst in den heißesten Sommern einen Strich durch die Rechnung machen können. Ein bisschen mehr Flexibilität oder Verständnis von Seiten der Behörden wäre vielleicht nicht verkehrt. Schließlich möchte jeder die Sonne genießen und die Sorgen des Alltags für einen Moment hinter sich lassen.