In Köln-Esch kam es am Mittwochabend, den 29. April, zu einem mutigen Zwischenfall, der zeigt, dass Zivilcourage in unserer Gesellschaft von großer Bedeutung ist. Ein 26-jähriger Mann stellte einen mutmaßlichen falschen Polizisten, der gemeinsam mit einem Komplizen versucht hatte, in das Haus seiner Großeltern zu gelangen.

Die 75-jährige Großmutter, geistesgegenwärtig und wachsam, ließ die vermeintlichen Kripobeamten nicht ins Haus. Stattdessen schloss sie die Tür und alarmierte ihren Enkel. Dieser und ein Bekannter eilten sofort zu Hilfe und entdeckten die beiden Verdächtigen, die in ein Taxi stiegen. Mutig öffnete der Enkel die Taxitür, zog einen der Betrüger heraus und hielt ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest.

Die Flucht des Komplizen

Der zweite Mann hingegen gelang die Flucht zu Fuß in Richtung Escher See. Die Polizei hat bereits eine Fahndung nach ihm eingeleitet. Der flüchtige Komplize wird als 20 bis 25 Jahre alt, etwa 1,75 bis 1,80 Meter groß und mit blonden Haaren beschrieben. Zur Tatzeit trug er eine schwarze Kappe, schwarze Kleidung, eine schwarze Weste mit dem Aufdruck „Polizei“ und einen dunklen Rucksack.

Die Betrüger hatten am Vormittag bereits versucht, das Seniorenpaar telefonisch zu täuschen. Sie gaben vor, ein Tresor in der Nachbarschaft sei aufgebrochen worden, und schickten einen angeblichen Wachmann, um auf den Tresor der Eheleute aufzupassen. Dieser Flüchtige wird als Mitte 40, etwa 1,80 Meter groß, kräftig-trainiert, mit einem Dreitagebart und sehr kurzen schwarzen Haaren beschrieben.

Ein Aufruf zur Mithilfe

Die Polizei hat die Bevölkerung aufgerufen, Hinweise zur Identität oder zum Aufenthaltsort der Flüchtigen zu melden. Sie können dies unter der Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de beim Kriminalkommissariat 25 tun.

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Dieser Vorfall erinnert uns daran, wie wichtig es ist, wachsam zu sein und sich nicht von Betrügern täuschen zu lassen. Es zeigt auch, dass jeder Einzelne einen Unterschied machen kann, wenn er bereit ist, aktiv zu werden und zu helfen. In einer Zeit, in der Betrugsmaschen immer raffinierter werden, ist es entscheidend, dass wir uns gegenseitig unterstützen und auf einander Acht geben.