Heute ist der 3. Mai 2026 und in Chorweiler gibt es Neuigkeiten aus dem Neubaugebiet am Damiansweg, das auf einer Fläche von 6,3 Hektar entsteht. Hier haben sich die neuen Bewohner mittlerweile eingelebt, und man kann sagen, dass es langsam, aber sicher lebendig wird. Die ersten Mietwohnungen und Einfamilienhäuser stehen. Doch was ist mit den Einkaufsmöglichkeiten? Die sind hier rar gesät, und um Besorgungen zu erledigen, müssen viele auf das Auto zurückgreifen. Ein Supermarkt und einige Einzelhändler sind zwar in der Elbeallee in Chorweiler zu finden, doch die Mercatorstraße steht zwischen den neuen Bewohnern und diesen Anlaufstellen wie ein unüberwindbares Hindernis.

Die Fußgänger müssen sich umständlich durch die Gegend schlängeln, um die Elbeallee und die S-Bahn-Station Chorweiler-Nord zu erreichen. Das ist nicht gerade praktisch. Um dieser Situation Abhilfe zu schaffen, wurde während der Bauphase eine Lichtsignalanlage als Querungshilfe an der Schnellstraße geplant. Ursprünglich sollte der Bau der Ampel im Jahr 2024 beginnen. Allerdings gab es seit 2023 keine neuen Informationen dazu. Es ist ein bisschen wie ein Warten auf Godot – man fragt sich, wann es endlich so weit ist!

Bau der Ampel und neue Verbindungen

Im April wurde der Auftrag für die Ampelanlage erteilt, und der Bau soll jetzt im Sommer 2026 beginnen. Die Ampel wird auf Höhe des Pleißesteigs installiert, der direkt in das neue Quartier führt. Das klingt vielversprechend! Mit der Ampel wird eine neue Wegeverbindung zur Elbeallee geschaffen, was die Erreichbarkeit der Einkaufsmöglichkeiten erheblich erleichtern sollte. Die Gesamtkosten der Ampelanlage belaufen sich auf rund 210.000 Euro – ein Großteil davon wird vom Wohnbauunternehmen Vista Reihenhaus übernommen, während die Stadt Köln etwa 30 Prozent der Kosten trägt. Auch die Stadt wird die volle Kostenlast für die Wegeverbindung zur Elbeallee übernehmen, die sich auf 93.000 Euro beläuft.

Die Bauzeit für die Ampelanlage wird auf etwa vier Monate geschätzt. Doch nicht alle sind begeistert von den Plänen. Bezirksvertreter aus Chorweiler haben Bedenken geäußert, dass die Ampel zu Rückstaus auf der Mercatorstraße führen könnte. Wolfgang Kleinjans von den Grünen äußert, dass die Umsetzbarkeit der Ampel fraglich sei, während Daniel Kastenholz von der CDU die Informationspolitik der Verwaltung kritisiert. Bezirksbürgermeister Reinhard Zöllner hat sogar eine Fußgängerbrücke ins Spiel gebracht, doch die Verwaltung hat diese Idee abgelehnt, da eine barrierefreie Lösung eine viel zu lange Rampe erfordern würde. Es scheint, als ob hier die Interessen der Stadt und der Bezirksvertretung nicht ganz harmonieren.

Ein unterhaltsames Zusammenspiel von Interessen

Das Hin und Her zwischen Verwaltung und Bezirksvertretung hat bisher zwar nicht zu einem Rechtsstreit geführt, sorgt aber dennoch für ein wenig Unruhe in der Nachbarschaft. Die Bezirksvertreter haben die Beratung zwischenzeitlich vertagt und laden den Beigeordneten für Mobilität zur nächsten Sitzung ein. Man kann nur hoffen, dass dabei eine Lösung gefunden wird, die den Bedürfnissen der neuen Bewohner gerecht wird.

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Mit der Schaffung von 260 Mietwohnungen und 131 Einfamilienhäusern sowie einer Kita mit vier Gruppen wird das neue Quartier am Damiansweg sicherlich zu einem lebendigen Ort. Die Menschen haben hier die Chance, ein Zuhause zu finden, aber sie brauchen auch die notwendige Infrastruktur dazu. Die Ampel wird nur ein erster Schritt in die richtige Richtung sein. Ob das Ganze schlussendlich eine Erfolgsgeschichte wird? Das bleibt abzuwarten!