Am Sonntag, dem 12. Juni 2026, wird es spannend auf der Rennbahn in Köln, denn das 191. Union-Rennen der Sparkasse KölnBonn steht vor der Tür. Ein Wettlauf, der sich als wichtiger Test für das Deutsche Derby etabliert hat. Mit nur noch zehn Pferden im Rennen, die nach der Vorstarterangabe vom Mittwoch feststehen, wird das Feld umso interessanter. Die Vorfreude steigt, und die Reiter sind bereits in den Startlöchern – sieben von ihnen haben ihre Plätze schon sicher!
Besonders ins Auge sticht der Englishman, trainiert von Marcel Weiß, der noch auf der Suche nach einem Jockey ist. Vielleicht wird er ja auch im Prix du Lys von Chantilly an den Start gehen. Marcel Weiß hat jedoch bereits mit Sharpnshady, geritten von Sibylle Vogt, einen Starter im Union-Rennen. Das ist schon mal ein gutes Omen!
Die Herausforderer
Andreas Wöhler bringt gleich zwei Pferde ins Rennen: Westminster Rocket mit Eduardo Pedroza und Mystic Charly, den Michal Abik reitet. Henk Grewe hat sich ebenfalls nicht lumpen lassen und schickt gleich zwei seiner Schützlinge ins Rennen. Weekend Warrior wird von Thore Hammer-Hansen gesteuert, während Kairos von Leon Wolff geritten wird. Zudem steht Waldemar Hickst mit Helvetios und Reiter Rene Piechulek in den Startlöchern. Auch Peter Schiergen und Yasmin Almenräder sind dabei – Abachi wird von Bauyrzhan Murzabayev geritten, und Spezialist hat Benjamin Marie auf dem Sattel. Maxim Pecheur hat Varley unter Kontrolle und sucht noch nach der Derby-Qualifikation. Da wird es also ordentlich zur Sache gehen!
Aber das ist noch nicht alles, was uns in den nächsten Wochen erwartet. Der Preis der Diana, das Deutsche Stuten-Derby, findet am ersten Sonntag im August in Düsseldorf statt. Ein traditionsreiches Rennen, das seit 1855 ausgetragen wird – also schon eine ganze Weile. Die Veranstaltung ist für dreijährige Stuten konzipiert und bietet ein beeindruckendes Preisgeld von 500.000 EUR. Die Rennbahn in Grafenberg, die als Dreieckskurs angelegt ist, hat so einige Herausforderungen parat. Die Strecke von 2.200 Metern hat es in sich, mit Steigungen und Gefällen, die selbst den erfahrensten Jockey ins Schwitzen bringen können!
Ein Platz unter den Besten
Die Gegengerade mit ihrer kontinuierlichen Abwärtsneigung von 1,64 % und der berühmte „Berg“, der über 200 Meter hochsteigt, sind echte Prüfsteine für die Teilnehmer. Hier die Nerven zu behalten und trotzdem alles zu geben, ist keine leichte Aufgabe. Maximal 16 Pferde dürfen am Rennen teilnehmen, was die Konkurrenz noch intensiver macht. Und ab 2024 wird dieses klassische Rennen sogar Teil des World Pool – das wird die Sache noch spannender!
Die Pferdesport-Szene in Deutschland ist lebendig und voller Tradition. Während wir uns auf das Union-Rennen freuen, können wir sicher sein, dass die kommenden Wochen einige aufregende Momente bereithalten. Die Vorbereitungen sind in vollem Gange, und das ganze Geschehen rund um die Rennbahn zieht nicht nur die Pferdefans in seinen Bann, sondern auch zahlreiche Zuschauer, die den Nervenkitzel hautnah erleben wollen. Es bleibt also spannend!