Tomaten für den guten Zweck: Ein Paar aus Rodenkirchen bringt Hoffnung für krebskranke Kinder
In Rodenkirchen gibt es ein ganz besonderes Paar, das mit seiner grünen Daumen-Aktion den krebskranken Kindern in Köln unter die Arme greift. Günter Stadtfeld und seine Frau Rosemarie haben zum siebten Mal eine beeindruckende Spende an den Förderverein krebskranker Kinder in Lindenthal übergeben. Dieses Jahr knackten sie den Rekord – insgesamt 8.755 Euro kamen zusammen, ein echter Grund zur Freude für alle Beteiligten!
Die Leiterin des Elternhauses, Andrea Tepe, konnte das Engagement der beiden nur loben. „Ihr Einsatz ist einfach bemerkenswert!“, so Tepe. Und das ist er wirklich! In seinem Schrebergarten in Zollstock zieht Stadtfeld Tausende von Tomatenpflanzen. Ja, richtig gehört, es sind nicht nur ein paar – es sind 3000 Pflanzen in 30 verschiedenen Sorten! Von der klassischen „Schwarzen von der Krim“ bis hin zur exotischen Tigertomate, die Auswahl ist riesig. Das Beste daran? Die Pflanzen werden gegen Spenden abgegeben, und der gesamte Erlös fließt direkt an den Förderverein.
Ein Gemeinschaftsprojekt mit Herz
Natürlich ist Stadtfeld nicht alleine in seinem Engagement. Seine Familie und Nachbarn stehen ihm zur Seite, um die Pflege der Pflanzen zu unterstützen – von der Aussaat bis zum Umtopfen. Das ganze Jahr über investieren sie viel Zeit und Hingabe, um diese farbenfrohen Schätze zu hegen und zu pflegen. Die Nachfrage nach diesen Tomatenpflanzen ist jedes Jahr hoch. Nachbarin Antje Schröder erzählt von langen Schlangen von Interessierten, die sich die Pflanzen nicht entgehen lassen wollen.
In diesem Jahr hat Stadtfeld allein mit seiner Aktion 8.500 Euro gesammelt. Und das ist noch nicht alles: Gabriele Coenes aus Merheim, die durch einen Zeitungsbericht auf die Initiative aufmerksam wurde, steuerte 255 Euro bei. Die Pflanzen wurden Anfang März in Blumenkästen gesät, nach zehn Tagen pikiert und sind nun bereit für ihre neuen Besitzer. Am 20. April standen Stadtfeld und seine Tomaten am Kloster der Benediktinerinnen in Raderberg, und ab dem 27. April waren sie vor dem Tersteegenhaus in Sülz zu finden.
Für eine bessere Lebenssituation
Die gesammelten Spenden sind für einen ganz wichtigen Zweck: Sie sollen Instrumente für die Musiktherapie auf der Kinderstation beschaffen. Monika Burger-Schmidt, die Geschäftsführerin des Fördervereins, betont, wie wichtig diese Spenden sind: „Sie unterstützen nicht nur die medizinische Versorgung, sondern auch die Lebensqualität der betroffenen Kinder und ihrer Familien.“ Der Förderverein selbst wurde 1983 von betroffenen Eltern gegründet und hat sich seither der Verbesserung der Lebenssituation krebskranker Kinder verschrieben. Ein wirklich großartiges Ziel!
Bis heute hat Stadtfeld in den vergangenen Jahren rund 32.000 Euro an den Förderverein gespendet. Und damit nicht genug: Er plant bereits die nächste Tomatenaktion im kommenden Frühjahr und wird wieder neue Samen sammeln. Wer jetzt neugierig geworden ist und sich eine Tomatenpflanze sichern möchte, kann sich direkt bei ihm melden. Kontaktinformationen sind: Günter Stadtfeld, 0173 630 9666; E-Mail: Stadtrose@gmx.de; und auf Facebook unter #guenterstomaten. Diese Geschichte zeigt, wie ein kleines Projekt mit viel Herz und Engagement eine große Wirkung entfalten kann!
