In Köln-Weiß sprießen nicht nur die Bäume, sondern auch die Ideen! Diesmal haben sich drei kreative Köpfe zusammengetan, um an der diesjährigen World Robot Olympiad (WRO) teilzunehmen. Das Motto lautet „Roboter trifft Kultur“ – eine spannende Verbindung von Geschichte, Kunst und Technologie. Wer hätte gedacht, dass Jugendliche aus unserer Stadt einen Roboter entwickeln, der unterirdische Hohlräume erkundet? Ja, richtig gehört! Der „SubterraX“ ist geboren und hat das Zeug, die römischen Abwasserkanäle Kölns zu erforschen.

Die Idee kam nicht von ungefähr. Inspiriert von einem Bericht über die Erkundung des Abwasserkanals unter der Großen Budengasse, haben die Jugendlichen seit Februar an ihrem Roboter gefeilt. Der autonom fahrende „SubterraX“ nutzt einen Lasersensor, um detaillierte 3D-Karten zu erstellen, die selbst Schäden wie Risse und Einsturzgefahr erkennen können. Nicht schlecht für einen Roboter, oder? Die aktuelle Sensorreichweite beträgt zwei Meter, aber ein neuer Sensor soll bald die Reichweite auf acht Meter erhöhen. Damit könnte der Roboter in der Denkmalpflege eingesetzt werden, vor allem in schwer zugänglichen Bereichen.

Ein Platz auf dem Olymp!

Das Team aus Köln-Weiß hat beim Deutschlandfinale der WRO den dritten Platz belegt und sich damit für das Weltfinale im Dezember in Puerto Rico qualifiziert! Als einziges deutsches Team werden sie Deutschland vertreten und haben sich ein klares Ziel gesetzt: einen Platz auf dem olympischen Treppchen. Doch für die Reise müssen die Jugendlichen selbst aufkommen. Die Startgebühr von 500 Euro pro Teilnehmer ist eine Hürde, die es zu überwinden gilt. Ein bisschen Unterstützung von Sponsoren könnte da nicht schaden.

Die „Brainbuster Academy“, die 2022 gegründet wurde, unterstützt die jungen Talente mit kostenlosen Kursen in Robotik, KI und Programmierung. Markus Lückingsmeier, der Gründer, hat sich zum Ziel gesetzt, MINT-Themen in der Jugendarbeit zu fördern. Das ist wichtig, denn die Wettbewerbe wie die WRO und Junior.ING zeigen, wie gut Deutschland in der MINT-Infrastruktur aufgestellt ist. Über 5.500 Schüler haben an den Wettbewerben teilgenommen, und das ist erst der Anfang! Die WRO fokussierte sich auf Roboter, die Farben erkennen und präzise manövrieren können. Die Schüler lernen nicht nur das Programmieren, sondern auch Teamorganisation und systematisches Experimentieren – Fähigkeiten, die in der modernen Arbeitswelt unerlässlich sind.

Merchandising mit Sinn

<pGanz nebenbei hat die WRO auch einen neuen Merch-Shop über die Plattform Spreadshirt eröffnet. Hier kann man coole T-Shirts und Buttons kaufen, die mit von den Teilnehmern entwickelten Motiven bedruckt sind. Ein Teil des Kaufpreises fließt direkt in die Förderung des Vereins und unterstützt die WRO. Wer also etwas Gutes tun möchte, kann sich mit einem neuen Shirt eindecken und gleichzeitig die Robotik fördern. Ein win-win, oder?

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Gregor Wagner, der Abteilungsleiter für Bodendenkmalpflege der Stadt Köln, hat bereits seine Hand gehoben und angeboten, „SubterraX“ in einem echten Tunnel zu testen. Vielleicht wird die Inspektion der römischen Abwasserkanäle schon bis zum Stadtjubiläum 2050 Realität. Die Zeit ist reif, um mit Technik und Kreativität die Vergangenheit zu erkunden und gleichzeitig die Zukunft der Jugend zu gestalten. Es bleibt spannend zu sehen, ob der „SubterraX“ das Potenzial hat, als Vorreiter in der Denkmalpflege zu agieren. Und wer weiß, vielleicht wird er eines Tages der Star unter den Robotern – ein kleiner Kölner Botschafter, der durch die Tunnel der Geschichte gleitet!