Heute ist der 1.06.2026 und die Diskussion um das Baden im Rhein ist in vollem Gange. Der Kölner Politiker Torsten Ilg hat sich lautstark gegen das Rhein-Badeverbot ausgesprochen, das seit dem 17. September 2025 in Köln gilt. Er findet das Verbot, das nach mehreren tragischen Unfällen beschlossen wurde, einfach nicht wirksam. Ilg fordert stattdessen sichere, überwachte Flussbadestellen. Ein bisschen wie in der Schweiz, wo es solche Initiativen bereits gibt. Sichere Zonen, in denen die Menschen trotz der Gefahren im Rhein entspannt schwimmen können – das klingt doch nach einer Lösung, oder?

Die Stadt Köln hat auf die Gefahren hingewiesen – mit rund 60 Hinweisschildern in mehreren Sprachen. Aber das allein hilft nicht, sagt Ilg. Das Ordnungsamt kann nicht überall gleichzeitig sein. Am Pfingstwochenende haben sie zwar drei Badegäste erwischt, die sich über das Verbot hinwegsetzten, doch die Frage bleibt: Wie soll das Verbot effektiv durchgesetzt werden, wenn das Personal fehlt? Es gibt einfach nicht genug Kontrolleure, um wirklich Sicherheit zu gewährleisten. Und so drohen den Übeltätern Bußgelder von bis zu 1.000 Euro. Uff!

Aufklärung statt Verbot

Ähnlich sieht es in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis aus. Dort gibt es kein Badeverbot, und auch keine Pläne dafür. Stattdessen setzen die Städte auf Aufklärung. Die DLRG in Bonn fordert zwar ein Verbot, aber die Stadt selbst hat sich bisher dagegen entschieden. Die Warnungen vor den Gefahren im Rhein sind vorhanden, aber auch hier bleibt die Frage: Wird das wirklich ernst genommen?

Es ist beunruhigend, dass trotz aller Warnungen die Zahl der Badeunfälle nicht sinkt. In Düsseldorf sind in diesem Jahr bereits zehn Menschen ertrunken. Ein düsteres Bild, das uns dazu anregen sollte, über sicherere Alternativen nachzudenken. Ein Mann, der trotz des Verbots ins Wasser sprang, um einer Geldbuße zu entkommen, macht die Absurdität der Situation deutlich. Er musste sogar mit den Kosten für den Feuerwehreinsatz rechnen. Irgendwie absurd, oder?

Die Zukunft der Flussbadestellen

Ilg und die FDP/KSG-Fraktion in Rodenkirchen haben eine Anfrage an die Verwaltung gestartet, um zu prüfen, ob die Rodenkirchener Riviera als Standort für ein sicheres Flussbad in Frage kommt. Diese Anfrage wird am 22. Juni 2026 in der Sitzung der Bezirksvertretung Rodenkirchen beraten. In diesem Zusammenhang wird auch auf die Olympiabewerbung für 2036 verwiesen. Man hat ja schließlich gesehen, wie die Olympischen Spiele in Paris Wettbewerbe in der Seine ermöglicht haben!

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Aktuell bleibt der Rhein ein unsicherer Ort zum Baden. Trotz der Schilder und Warnungen lauern die Gefahren unter Wasser – Strömungen, die man nicht sieht, und große Schiffe, die überraschen können. Dirk Sennock hat recht, wenn er sagt, dass der Rhein mehr wie eine Autobahn ist, auf der die Gefahr oft nicht offensichtlich ist.

Die Diskussion über ein Umdenken in der Sicherheitspolitik beim Baden im Rhein ist wichtig. Es braucht mehr als nur Schilder und Verbote. Es braucht Konzepte, die die Menschen nicht nur warnen, sondern ihnen wirklich sichere Orte bieten. Vielleicht ist es an der Zeit, dass Köln sich ein Beispiel an anderen Städten nimmt und innovative Lösungen in Angriff nimmt.