In Köln wird es am 25. und 26. Juni 2026 richtig spannend: Die 19. Jugendkunstschultage stehen vor der Tür! Diese Veranstaltung hat sich zum Ziel gesetzt, wichtige gesellschaftliche Themen zu verhandeln, die uns alle betreffen. Hier wird nicht nur über Kunst geredet, sondern auch über Themen wie gesellschaftlicher Zusammenhalt, Digitalität, Angst und Demokratie. Das Ganze findet in Kooperation mit der International University (IU) und verschiedenen Mitgliedseinrichtungen wie der Spielewerkstatt, MuKuTaThe und dem jfc Medienzentrum statt. Ein wahrer kreativer Schmelztiegel!

Die Herausforderungen, mit denen wir heute konfrontiert sind, sind nicht von Pappe. Polarisierung, Abspaltung und das Erstarken extremer Gruppen machen vielen Menschen Angst. In Zeiten, in denen das Vertrauen in demokratische Institutionen schwindet, wird die Frage nach dem gesellschaftlichen Zusammenhalt umso drängender. Und genau hier setzt die Veranstaltung an! Sie bietet Fachleuten und Interessierten die Möglichkeit, an Vorträgen, Praxisworkshops und Diskussionen teilzunehmen, die sich mit diesen Herausforderungen auseinandersetzen.

Programm und Referenten

Die Liste der Referenten ist beeindruckend und verspricht spannende Einblicke: Von Lorenz Bahr über Amira Bakhit-Eickmeier bis hin zu Prof. Dr. Tom Braun und vielen anderen. Diese Expert:innen werden ihre Perspektiven einbringen und dazu anregen, aktiv über die Themen nachzudenken, die für unser Zusammenleben wichtig sind. Ein Highlight wird sicherlich der Austausch über die Rolle der außerschulischen Bildungseinrichtungen sein, die nicht nur Partizipation und Vertrauen fördern, sondern auch eine Gemeinschaft schaffen, in der jeder gehört wird.

Das Programm ist so vielfältig wie die Themen selbst. Es gibt Vorträge, die zum Nachdenken anregen, sowie Workshops, in denen praktische Ansätze entwickelt werden können. Es wird ein Raum geschaffen, um Ängste zu thematisieren und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. Wer sich dafür interessiert, sollte den Anmeldeschluss am 10. Juni 2026 nicht verpassen!

Gesellschaftlicher Zusammenhalt im Wandel

Der gesellschaftliche Zusammenhalt hat sich in den letzten Jahren zu einem politischen Leitwert entwickelt, der alle Lager umfasst. Am 25. November 2020 brachte die AfD einen Antrag in den Bundestag ein, der genau dieses Thema aufgriff. Dabei wurde der nationale Aktionsplan gegen Rassismus als gesellschaftsspaltend bezeichnet. Hier zeigt sich, wie sensibel der Begriff ist und dass er in Krisenzeiten besondere Brisanz entfaltet. Die Flüchtlingskrise, die Coronapandemie, der Klimawandel – all das hat den Diskurs um den Zusammenhalt verändert.

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In Zeiten großer Herausforderungen wird der gesellschaftliche Zusammenhalt oft als zentrale Ressource angesehen. Doch er birgt auch Gefahren: Ein zu starker Zusammenhalt kann autoritäre Tendenzen fördern, während ein zu schwacher Zusammenhalt die demokratische Streitkultur gefährdet. Daher ist es umso wichtiger, eine inklusive Herangehensweise zu finden, die auf gleichberechtigter Teilhabe an politischen Verfahren setzt.

In Köln wird es also nicht nur um Kunst gehen, sondern um viel mehr. Die 19. Jugendkunstschultage bieten die Möglichkeit, aktiv an der Gestaltung einer demokratischen und solidarischen Gesellschaft mitzuwirken. Es ist eine Einladung, sich mit anderen auszutauschen, neue Perspektiven zu entdecken und das eigene Handeln zu hinterfragen! Die Frage ist: Bist du bereit, Teil dieser wichtigen Diskussion zu werden?