In Porz tut sich was! Der Judoclub JJJC Yamanshi hat in diesem Pfingstwochenende eine Freizeit für Kinder organisiert, die wirklich bemerkenswert ist. Dank der großzügigen Unterstützung der Christel-Schnieders-Stiftung konnten 60 Kinder die aufregenden Aktivitäten erleben. Während die jüngeren unter ihnen das Jumphouse in Spich unsicher machten, wagten sich die älteren Kinder und Jugendlichen auf die Wasserski am Rather See. René Jeske, ein angesehener Vertreter des Judoclubs, strahlt vor Freude über diese Unterstützung. Schließlich sind 70% der 180 Vereinsmitglieder Kinder, die sich auf solch tolle Events freuen.
Die Kosten für diese Freizeit beliefen sich auf 1370 Euro – eine Summe, die durch die Stiftung gedeckt wurde. Anita Mirche, die Vorsitzende des Bürgervereins Porz-Mitte, ist eine treibende Kraft hinter Projekten für die kleinen Porzer. Sie nahm Kontakt mit Dominik Bayartz von der Christel-Schnieders-Stiftung auf, und zwei Tage später kam die Zusage. Das zeigt, wie schnell es gehen kann, wenn sich die richtigen Leute zusammentun!
Ein Herz für die Kinder der Ukraine
Ein weiterer Lichtblick für die Kinder in Porz ist die Unterstützung vom Flughafen Köln/Bonn. In der Weihnachtszeit wurde ein fünfstelliger Betrag an verschiedene soziale Projekte gespendet, und der Bürgerverein Porz-Mitte e.V. erhielt dabei 4.500 Euro für ein ganz besonderes Vorhaben: Traumatherapie für Kinder, die vor dem Krieg in der Ukraine geflohen sind. Diese Kinder besuchen nun die Grundschule in Köln-Porz und haben durch das Programm „SandspielZeit“ die Möglichkeit, ihre Erlebnisse spielerisch zu verarbeiten. Es ist berührend zu sehen, wie ehrenamtliche Helfer sie begleiten und unterstützen – das gibt Hoffnung!
Sigrid Alt, die 1. Vorsitzende des Bürgervereins, hat sich herzlich für die Spende bedankt. Die Therapie wird von der Kölner Akademie für Resilienz und Traumaberatung A.R.T. e.V. durchgeführt und ist ursprünglich für syrische Flüchtlingskinder entwickelt worden. Das zeigt, wie flexibel und anpassungsfähig solche Programme sein können. Gerade in Zeiten wie diesen ist es wichtig, dass wir einander unterstützen und helfen, wo es nur geht.
Ein blühendes Porz
Aber nicht nur die Kinder kommen in Porz auf ihre Kosten. Der Bürgerverein engagiert sich auch für die Verschönerung des Veedels. Wer durch die Straßen schlendert, wird die bunten Blumenkübel auf der Rheinpromenade bemerken, die von den SPD-Stadträten Christian Joisten und Pascal Pütz gespendet wurden. Diese kleinen, aber feinen Projekte tragen dazu bei, dass sich die Anwohner und Besucher wohlfühlen. Spenden und Mitgliedsbeiträge fließen in diese Verschönerungsprojekte und zeigen, dass Gemeinschaft auch im Kleinen ganz groß sein kann.
Ein offener Stammtisch des Bürgervereins findet am 10. Juni um 18 Uhr im Haus Knott statt. Alle sind eingeladen, Ideen und Vorschläge für Porz-Mitte mitzubringen. Es ist eine tolle Gelegenheit, sich zu vernetzen und aktiv an der Gestaltung des Veedels mitzuwirken. Also, her mit den Ideen!