Am letzten Wochenende trafen sich die Unterstützer des Rheinbrohler Heimatmuseums „ZeitGeschichte“ zu einem ganz besonderen Abend. Das örtliche Gemeindezentrum war der Schauplatz für einen Besuch des Rockenfeld-Dioramas, das die Geschichte der ehemaligen Siedlung eindrucksvoll widerspiegelt. Die Atmosphäre war lebhaft, und es wurde munter über die Vergangenheit diskutiert – Geschichten, die das Leben geschrieben hat, und Erinnerungen, die den Raum erfüllten. Ein feiner Abend, der, wie es der Zufall wollte, mit einem strahlend schönen Wetter auf der Terrasse von Carsten und Iris Folkerts seinen Abschluss fand!

Das leibliche Wohl kam dabei natürlich nicht zu kurz. Renate Conzelmann hatte sich ins Zeug gelegt und die Teilnehmer mit köstlichen Wild- und Mettwürstchen sowie selbstgemachten Pattys verwöhnt, die aus eigenem Wild bei Metzgerei Schumacher in Leutesdorf gefertigt wurden. Ein Hoch auf die feine Küche! Kaltgetränke wurden von einem befreundeten Rheinbrohler Verein gespendet, was dem geselligen Beisammensein zusätzliche Würze verlieh. Auch wenn Museumsinhaber Gerhard Kühnlenz beim Grillen nicht anwesend war, schickten die Teilnehmer herzliche Grüße an ihn. Solche Zusammenkünfte sind wichtig, um den Zusammenhalt in der Gemeinschaft zu stärken und die Rheinbrohler Zeitgeschichte lebendig zu halten.

Erinnerungen im Heimatmuseum

Ein paar Tage zuvor gab es im Heimatmuseum „ZeitGeschichte Rheinbrohl“ einen weiteren emotionalen Moment. Der Schuljahrgang 1940/41 hatte sich aufgemacht, um die Erinnerungen ihrer Jugend zu teilen. Gerhard Kühnlenz führte die Gruppe durch das Museum, wo sie in Erinnerungen und Anekdoten schwelgten. Es war berührend, die Gesichter der ehemaligen Schüler zu sehen, als sie in die Vergangenheit eintauchten. Ein Gruppenfoto wurde gemacht – ein kleines Stück Geschichte, das festgehalten wurde, und ein Eintrag ins Gästebuch dokumentierte diesen besonderen Tag. Ihre großzügige Spende wird sicherlich dazu beitragen, das Museum weiter auszubauen.

Erstmalig wurde auch die geplante Erweiterung des Museums in die Führung integriert. Das zeigt, wie lebendig und dynamisch das Heimatmuseum ist. Und für all jene, die ebenfalls Interesse haben, können Termine für Gruppenführungen ganz unkompliziert per E-Mail vereinbart werden. Die nächste reguläre Öffnung des Museums steht am Sonntag, 7. Juni, von 14 bis 18 Uhr an. Ein Besuch lohnt sich – nicht nur für die Einheimischen, sondern auch für die Feriengäste, die in die Geschichte der Region eintauchen möchten.

Die Rolle der Heimatmuseen

Heimatmuseen sind wie kleine Schatztruhen. Sie bieten Einblicke in die Geschichte der Orte und Gemeinden und sind für Forscher, Einheimische und Touristen gleichermaßen von Bedeutung. Sammlungen, die alte Urkunden, Alltagsgegenstände oder sogar Schmuck und Waffen umfassen, erzählen Geschichten, die oft lange vergessen scheinen. Viele der Exponate stammen aus privaten Spenden, Sammlungen oder wurden bei Grabungen und Bauarbeiten gefunden. Es ist faszinierend, wie diese kleinen Museen dazu beitragen, unsere Wurzeln zu bewahren und das kulturelle Erbe lebendig zu halten.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

In der Region um Hessen gibt es zahlreiche Heimat- und Stadtmuseen, die alle ihre eigenen Geschichten zu erzählen haben. Jedes Museum ist ein Fenster in die Vergangenheit, und das „ZeitGeschichte“ in Rheinbrohl ist da keine Ausnahme. Es ist nicht nur ein Ort der Erinnerung, sondern auch ein Platz, an dem die Gemeinschaft zusammenkommt – sei es bei Führungen, Veranstaltungen oder einfach nur beim Austausch von Geschichten und Erlebnissen. Hier wird Geschichte greifbar, und das ist es, was diese Treffen so wertvoll macht.