Arabische Nächte: Ein magisches Musical-Projekt der Max-Planck-Realschule in Porz
Im Porzer Rathaussaal wird es demnächst richtig magisch. Die Schülerinnen und Schüler der Max-Planck-Realschule haben ein ganz besonderes Projekt auf die Beine gestellt: Ihr Musical „Arabische Nächte“ steht kurz vor der Aufführung. Unter der Regie von Sascha Klein, der seit 2010 als Lehrer an der Schule tätig ist, haben die jungen Talente nun ein ganzes Jahr geprobt. Und das Ergebnis lässt sich sehen! Mit etwa 60 Schülerinnen und Schülern auf der Bühne, 30 im Chor und 20 Helfern in Technik und Bühne, wird der Rathaussaal in ein Märchen aus 1001 Nacht verwandelt.
Die Proben starteten bereits vor einem Jahr, und das Casting fand sogar noch vor den Sommerferien statt. Klein hat das Drehbuch selbst verfasst und die Musik zu 90% neu arrangiert – das klingt nach jeder Menge Kreativität und Engagement! Um die technische Umsetzung kümmern sich die Helfer, die sogar mit Unterstützung von GenRe (2000 Euro) und Marco Radegast, der die Requisiten baut, an ihrer Seite stehen. Und wenn man an fliegende Teppiche und Wunderlampen denkt, wird klar: Hier gibt es einige technische Herausforderungen zu meistern.
Ein Fest für die Sinne
Die Aufführungen finden am 24. und 25. Juni um 19 Uhr sowie am 26. Juni um 18 Uhr statt. Der Eintritt ist frei – ein Grund mehr, sich das nicht entgehen zu lassen! Karten können über das Sekretariat der Max-Planck-Realschule bestellt werden. Das Ganze ist nicht nur eine Bühne für die Talente, sondern auch eine tolle Möglichkeit, ein Erfolgserlebnis zu haben und die Schülerinnen in ihrer Entwicklung zu fördern.
Wusstest du, dass die Musical-AG der Max-Planck-Realschule schon seit über 10 Jahren besteht? Ein echtes Gemeinschaftsprojekt, an dem Schülerinnen der Klassen 5 bis 10, Lehrerinnen und Eltern beteiligt sind. Neben Sascha Klein leiten auch Frau Cremer und Frau Schmorleiz das Ensemble. So wird die gesamte Schulgemeinschaft in das bunte Treiben eingebunden.
Ein Ausblick auf die Zukunft
Das Projekt „Arabische Nächte“ ist allerdings nicht die einzige aufregende Neuigkeit. Ein weiteres Musical, das die Schülerinnen ebenfalls auf die Beine stellen wollen, ist bereits für Anfang 2025 geplant. Dabei soll es an das beliebte Musical „Aladdin“ angelehnt sein, mit eigenem Drehbuch und selbst produzierter Musik. Man darf gespannt sein, was die kreativen Köpfe da wieder aus dem Hut zaubern.
Musicals wie dieses sind nicht nur für die Akteure eine Bereicherung. Sie fördern Teamarbeit, Kreativität und das Selbstbewusstsein der Schüler*innen – und das alles in einem unterhaltsamen Rahmen. Die Nachfrage nach solchen Projekten ist hoch, und es gibt viel Unterstützung, sei es von lokalen Sponsoren oder durch die Schulgemeinschaft selbst. Und das ist es, was solche Veranstaltungen so besonders macht: Sie bringen Menschen zusammen und schaffen unvergessliche Erinnerungen.
