Heute ist der 1.06.2026 und in Köln-Nippes wird es bald um einiges ruhiger. Der Johannes-Giesberts-Park, ein beliebter Ort für Entspannung und Freizeit, wird ab Freitag, 12. Juni, für die Besucher geschlossen. Grund dafür sind notwendige Untersuchungen auf Kampfmittel – ein Überbleibsel aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Nähe zu den ehemaligen Clouth-Werken, die damals stark bombardiert wurden, bringt das Risiko von Blindgängern mit sich. Und das ist nicht nur ein bisschen gefährlich, sondern richtig ernst.
Die Experten der Kampfmittelbeseitigung der Bezirksregierung Düsseldorf haben mehr als 150 verdächtige Stellen im Park lokalisiert. Das klingt nach einer Menge Arbeit – und das ist es auch. In 14 Fällen vermuten die Fachleute sogar Blindgänger mit einem Gewicht von über 50 Kilo. Diese müssen zur Überprüfung ausgegraben werden. Am Montag, 13. Juli, sind erste Entschärfungen geplant, und das könnte für einige Aufregung sorgen. Wer weiß, vielleicht wird das Kinderkrankenhaus an der Amsterdamer Straße evakuiert, falls es nötig wird. Aber keine Sorge, die Stadt wird rechtzeitig informieren.
Fünf Jahre Zukunftsplanung
Die Umgestaltung des Parks wurde bereits im Februar 2025 beschlossen. Die Bezirksvertretung Nippes hat die Weichen gestellt, um den Johannes-Giesberts-Park in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Geplant sind die Pflanzung von 30 neuen Bäumen, die Entsiegelung von Wegen und die Anlage zusätzlicher Rundwege. Klingt nach einem tollen Plan, oder? Die Stadt Köln möchte damit die Verkehrssicherheit für die Besucher wiederherstellen und gleichzeitig die Natur fördern.
Doch bevor die Umbaumaßnahmen beginnen können, müssen die Kampfmitteluntersuchungen abgeschlossen sein. Die Stadt hat sich dazu verpflichtet, die Schäden an den Grünflächen und Wegen schnellstmöglich zu beheben, sodass wir schon bald wieder die frische Luft und die Natur genießen können. Die Umgestaltungsarbeiten werden abschnittsweise durchgeführt und sollen spätestens im Frühjahr 2027 abgeschlossen sein. Ein bisschen Geduld ist also gefragt.
Alternative Freilaufflächen für Hundebesitzer
Für die Hundebesitzer unter uns gibt es während der Sperrung eine gute Nachricht: Es stehen alternative Freilaufflächen zur Verfügung. Ihr könnt mit euren Vierbeinern im Nordpark, im Nippeser Tälchen, an der Merheimer Straße/Eckewartstraße oder im Grüngürtel nordwestlich von Fort X spazieren gehen. Das ist doch eine feine Sache, oder? So bleiben unsere pelzigen Freunde auch während der Arbeiten aktiv und happy.
Die Stadt Köln wird die Bürger sowie die Medien über alle Entwicklungen auf dem Laufenden halten. Wer also neugierig ist, kann sich auf der Internetseite der Stadt über aktuelle Informationen informieren. Es bleibt spannend, wie der Johannes-Giesberts-Park nach der Umgestaltung aussehen wird. Die Vorfreude auf neue Wege, Bäume und ein verbessertes Ambiente ist groß. Vielleicht wird das der neue Lieblingsort für viele von uns – nach einigen Umbaumaßnahmen und etwas Geduld.