Am Sonntag, dem 31. Mai, wird es im Bürgerzentrum Nippes, genauer gesagt im Altenberger Hof, richtig spannend! Das Gürzenich-Orchester Köln lädt zu einem inklusiven Familienkonzert mit dem Titel „Ohne Worte“ ein. Um 16 Uhr geht es los und für 45 Minuten wird die Musik die Herzen der Zuhörer erobern. Und das Beste? Es wird nicht nur um den Klang gehen, sondern um eine ganz spezielle Art, Musik zu erleben, die auch Menschen mit Hörbeeinträchtigungen einbezieht!

Unter der Leitung von Juya Shin wird das Konzert von der Deaf Performerin Inna Shparber sowie drei talentierten Tänzern begleitet. Gemeinsam schaffen sie eine Verbindung zwischen Musik und Bewegung, die visuell erlebbar ist. Gehörte Stücke von Meisterkomponisten wie Mozart, Beethoven und Schubert werden in einer einzigartigen Form präsentiert. Die Kombination aus Deutscher Gebärdensprache, Schauspiel und Tanz wird sicher dafür sorgen, dass die Musik für alle Anwesenden spürbar wird.

Ein besonderes Erlebnis für alle Sinne

Vor dem Konzert gibt es eine kleine Überraschung: Luftballons! Ja, richtig gehört! Diese werden verteilt, um die Schwingungen und Vibrationen der Musik fühlbar zu machen. Ein cleverer Trick, um das sinnliche Erlebnis zu intensivieren. Wer vielleicht etwas entspannter in die Veranstaltung starten möchte, hat die Möglichkeit, schon um 14 Uhr an einer Relaxed Performance teilzunehmen. Diese ist darauf ausgelegt, eine barrierefreie Atmosphäre zu schaffen, in der sich jeder wohlfühlen kann.

Tickets für dieses außergewöhnliche Event sind für 11 Euro (ermäßigt 7,50 Euro) erhältlich. Man kann sie ganz bequem online über die Webseite des Orchesters oder telefonisch unter 0221/22128400 buchen. Definitiv einen Besuch wert, oder?

Ein Schritt in die Richtung Inklusion

Das Konzert ist Teil einer größeren Bewegung, die Chancengleichheit im kulturellen Bereich fördern möchte. Initiativen wie „Beat the Silence“ setzen sich dafür ein, akustische Barrieren durch verschiedene Mittel wie Gebärdensprache, verstärkte Vibrationen und induktive Höranlagen abzubauen. Sie schaffen Räume, in denen Menschen unabhängig von ihrem Hörvermögen Musik genießen können. Das Ziel ist klar: Ein inklusives Umfeld, das Vielfalt feiert!

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Im ersten Projektjahr 2023/24 haben über 500 Personen an musikalischen Reisen teilgenommen, darunter auch ein akustisch barrierefreies Musiktheaterstück für Kinder. Hier spürt man den Wandel – die Kunst wird zugänglicher und vielfältiger, und das Repertoire wird ständig erweitert. Künstler, die auf unterschiedliche Weise mit dem Thema Gehörlosigkeit verbunden sind, tragen zur Bereicherung dieser Veranstaltungen bei. Es ist einfach inspirierend zu sehen, wie Inklusion hier aktiv gelebt wird!

Kultur als Brücke

Die Bundesregierung hat das Thema Inklusion im Kulturbereich ebenfalls aufgegriffen. Projekte, die von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gefördert werden, müssen Inklusion stärken und Barrierefreiheit gewährleisten. Mit finanzieller Unterstützung von bis zu 140.000 Euro für die Jahre 2023 bis 2025 wird daran gearbeitet, dass kulturelle Teilhabe für alle möglich ist. Und das ist nur der Anfang!

Ein weiterer spannender Ansatz ist das Projekt „Access Maker“, das Beratung und Qualifizierungsangebote zur Inklusion im Kunst- und Kulturbereich bietet. Auch hier steht die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Künstlerinnen und Künstler mit Behinderungen im Fokus. Man könnte fast sagen, es tut sich was in der Welt der Kultur – und das ist einfach großartig!

Wir können uns also auf einen unvergesslichen Sonntag freuen, an dem Musik alle Grenzen überwinden kann. Und vielleicht, nur vielleicht, wird der Altenberger Hof am 31. Mai ein Ort, an dem nicht nur die Ohren, sondern auch die Herzen für die Musik geöffnet werden.