Köln in Aufruhr: Evakuierungspläne wegen Blindgängern im Johannes-Giesberts-Park
Heute ist der 9. Juli 2026, und in Köln ist die Stimmung angespannt. Seit dem 12. Juni laufen die Sondierungsarbeiten im Johannes-Giesberts-Park, und der Verdacht auf mehr als 150 Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg schwebt wie ein Damoklesschwert über der Stadt. Besonders betroffen ist das Kinderkrankenhaus an der Amsterdamer Straße, das direkt an den Park grenzt. Die Verantwortlichen bereiten sich auf eine mögliche Evakuierung vor, die bereits morgen, am Freitag, stattfinden könnte, falls tatsächlich zündfähige Blindgänger gefunden werden. Wer hätte gedacht, dass alte Kriegsfunde so viel Aufregung auslösen können?
Die Sprecherin des Krankenhauses hat die Sorgen der Eltern deutlich gemacht. Schließlich sind die kleinen Patienten besonders schutzbedürftig, und man kann die Ängste der Eltern gut nachvollziehen. Jeder, der schon mal ein krankes Kind im Krankenhaus besucht hat, weiß, wie nervenaufreibend die Situation ist. Das Kinderkrankenhaus hat sich jedoch gut gerüstet: In enger Zusammenarbeit mit Feuerwehr, Rettungsdienst und anderen Ämtern wird alles Nötige organisiert. Die Sicherheit der kleinen Patienten hat höchste Priorität.
Vorbereitungen für die Evakuierung
Die Evakuierung könnte, wie gesagt, bereits am 10. Juli erfolgen. Im Falle einer Evakuierung müssen alle 60 kleinen Patienten in die Klinik nach Holweide verlegt werden. Die Eltern dürfen ihre Kinder im Rettungswagen begleiten – das ist zumindest ein kleiner Trost in dieser angespannten Lage. Die medizinischen und pflegerischen Mitarbeiter werden ebenfalls mit umziehen, was zeigt, dass man hier wirklich auf alles vorbereitet ist. Rückkehr ins Kinderkrankenhaus? Die ist für Samstag geplant. Ein bisschen wie in einem chaotischen Theaterstück, wo alle Schauspieler gleichzeitig auf die Bühne müssen.
Wichtig zu wissen: Während der Evakuierung wird das gesamte Gebäude geräumt. Keine neuen Patienten werden aufgenommen und Operationen sind ebenfalls nicht möglich. Und die kinderärztliche Notfallpraxis auf dem Klinikgelände? Die ist in dieser Zeit nicht erreichbar. Eltern, die dringend Hilfe benötigen, können die Notaufnahmen der Uniklinik Köln sowie der Kinderkliniken in Porz und Leverkusen aufsuchen. Man fragt sich, wie viele Eltern jetzt mit dem Kopf voller Fragen durch die Stadt laufen.
Erfahrungen aus anderen Städten
Wenn wir uns umschauen, gibt es Beispiele aus anderen Städten, die uns zeigen, wie eine solche Evakuierung ablaufen kann. So wurde beispielsweise am 25. Juni 2025 ein Blindgänger im Dortmunder Rombergpark erfolgreich entschärft. 200 Patient:innen wurden evakuiert – eine logistische Meisterleistung, die in enger Abstimmung mit den örtlichen Behörden organisiert wurde. Die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Institutionen war vorbildlich. Das gibt Hoffnung, dass auch in Köln alles nach Plan laufen wird, falls es zu einer Evakuierung kommt.
Es bleibt abzuwarten, ob die Evakuierung tatsächlich notwendig wird. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, und die Verantwortlichen geben ihr Bestes, um die Situation so reibungslos wie möglich zu gestalten. Auf jeden Fall wird dieser Freitag ein ganz besonderer Tag in Köln, egal wie die Dinge sich entwickeln. Die Stadt hält den Atem an, während sie auf die Entwicklungen im Johannes-Giesberts-Park wartet.
