Heute ist der 26.05.2026 und in Köln-Müngersdorf läuft die Zeit wie gewohnt ihren Gang – doch plötzlich wird diese Idylle durch einen Vorfall erschüttert, der nicht nur die Radfahrenden in der Stadt aufhorchen lässt, sondern auch die Polizei auf den Plan ruft. Am 20. Mai kam es gegen 13 Uhr auf der Aachener Straße zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine 43-jährige Fahrradfahrerin verletzt wurde. Der Grund? Ein weißer Transporter, der beim Rechtsabbiegen der Frau die Vorfahrt nahm.
Die Radfahrerin war auf dem Fahrradweg in Richtung Innenstadt unterwegs, als sie beim Bremsen stürzte. Glücklicherweise kam es nicht zu einem direkten Zusammenstoß mit dem Transporter, dennoch zog sie sich Kopfverletzungen zu und musste in eine Klinik gebracht werden. Der Fahrer des weißen Kastenwagens setzte seine Fahrt in Richtung Innenstadt fort – ein besorgniserregendes Verhalten. Die Polizei Köln sucht nun nach Zeugen und Informationen zu dem Vorfall. Wer etwas gesehen hat, kann sich beim Verkehrskommissariat 2 unter der Telefonnummer 0221229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de melden.
Ein Aufruf zur Mithilfe
In einer Stadt, in der das Radfahren immer beliebter wird, ist es besonders wichtig, aufeinander Acht zu geben. Der Vorfall zeigt einmal mehr, wie gefährlich der Straßenverkehr für Radfahrende sein kann. Gerade in einer Zeit, in der Köln sich bemüht, den Radverkehr zu fördern und sicherer zu gestalten, müssen wir alle unseren Teil dazu beitragen, um solche Unfälle zu verhindern.
Die ADFC Köln setzt sich seit Jahren für die Belange der Radfahrenden ein und arbeitet engagiert daran, die Verkehrswende in der Stadt voranzutreiben. Mit einem starken Auftritt in Presse, Radio und TV bringen sie die Themen der Radfahrenden in die breite Öffentlichkeit. Das ist wichtig, denn nur wenn die Perspektive der Radfahrenden in der Stadtverwaltung Gehör findet, können Veränderungen bewirkt werden.
Ein Schritt in die richtige Richtung
Die Straßen Kölner Stadtteile, wie Müngersdorf, müssen sicherer für alle Verkehrsteilnehmenden werden. Der ADFC Köln ist nicht nur ein Sprachrohr für die Radfahrenden, sondern auch eine Plattform, die politische Gremien berät und den Dialog sucht. Damit wird der Weg für eine bessere Radinfrastruktur geebnet.
Wenn Sie den ADFC unterstützen möchten, können Sie dies über das Spendenkonto tun: IBAN: DE39 3706 0590 0004 8836 08, BIC: GENODED1SPK. Wer seine Adresse im Verwendungszweck angibt, erhält eine Spendenbescheinigung. Das hilft nicht nur dem ADFC, sondern all jenen, die auf zwei Rädern sicher und mobil durch Köln fahren wollen.
Es bleibt zu hoffen, dass dieser Vorfall ein Weckruf für alle Verkehrsteilnehmenden ist. Die Sicherheit auf unseren Straßen liegt in unserer Hand. Bleiben Sie also achtsam und zeigen Sie Verantwortung – für sich selbst und für andere.