In der bunten Welt der Backkunst hat Tobias Jansen, ein 26-jähriger Kölner, mit seinen neu interpretierten Nussecken ordentlich für Furore gesorgt. Wer kennt sie nicht, die kleinen, verführerischen Stückchen, die oft in Bäckereien zu finden sind? Jansen jedoch ist enttäuscht von der Qualität der Massenware und hat sich aus dieser Frustration heraus entschlossen, sein eigenes Glück zu backen. Seine Leidenschaft für das Kochen und Backen begann bereits im Alter von 13 Jahren, als er sich von seinem Kommunionsgeld eine Küchenmaschine zulegte. Doch das ist noch nicht alles – während seines Studiums der Volkswirtschaftslehre bereitete er regelmäßig süße Köstlichkeiten für seine Kommilitonen zu.

Inspiriert von den Rezepten seiner Großmutter und einer Vorliebe für Zimtschnecken, hat er die traditionelle Nussecke neu erfunden. Diese besteht aus einem Mürbeteigboden, einer Marmeladenschicht, einer Röstmasse und einem schokoladigen Überzug. Und das Beste? Er bietet gleich vier Grundsorten an! Von der Kombination mit Pistazien und Holundermarmelade über die Variante mit Cranberries und Macadamianüssen bis hin zu einer veganen Ausführung mit Sauerkirschmarmelade und Matcha – da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Aktuell hat er auch eine saisonale Variante mit Himbeere, Puffreis und Mandeln im Sortiment, die einfach himmlisch schmeckt!

Die Marke „Tante Tobis“

Die Gründung von „Tante Tobis Backwaren“ geschah im vergangenen Jahr, gemeinsam mit seinen Freunden Jean-Marc Fey und Elmar Heil. Die drei haben sich auf die Fahnen geschrieben, traditionelle Backwaren mit ehrlichen Zutaten und handwerklicher Herstellung neu zu interpretieren. Um ein Gewerbe anmelden zu können, musste Jansen zudem einen „Sachkundenachweis“ erbringen. Dazu bereitete er verschiedene Torten vor, die bei einem großen Backevent in den heimischen vier Wänden von seinen Eltern bewertet wurden – ein besonderes Ereignis, bei dem er viele Gäste einlud. Nach dem Bestehen dieser Prüfung widmete er sich mit voller Energie seinen Nussecken, die mittlerweile in mehreren Kölner Gastronomiebetrieben erhältlich sind.

Besonders stolz ist Jansen auf die Zusammenarbeit mit dem Brauhaus Gaffel am Dom, wo die „Gaffel-Nussecke“ mit Gaffel-Apfelmarmelade, geröstetem Malz und Haselnusskrokant entwickelt wurde. Diese Kreation kombiniert die Brauhaus- und Backtradition und ist seit dem 16. März im Gaffel erhältlich. Die steigende Nachfrage zeigt, dass die Kölner nicht genug von diesen innovativen Nussecken bekommen können – die Produktion kommt teilweise kaum hinterher!

Ein Stück Geschichte

Die Nussecke hat übrigens eine interessante Geschichte. Ursprünglich stammt sie aus Nürnberg, wo sie um 1700 kreiert wurde, und zwar in Zeiten, als die Rohstoffe zum Backen rar waren. Der Nürnberger Bäckermeister Wilhelmus Branntwein zauberte aus dem, was er hatte, die erste Nussecke – einfach aus Mehl und Haselnüssen. Das Besondere? Der Geschmack war weniger süß, weil Zucker damals teuer war. Im Jahr 1763 fand die Nussecke schließlich auch ihren Weg in die schriftlichen Aufzeichnungen in Bamberg. Was einst als lokales Gebäck begann, erfreut sich heute in ganz Deutschland großer Beliebtheit.

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Zurück in Köln, bei „Tante Tobis Backwaren“, zeigt sich, dass Tradition und Innovation Hand in Hand gehen können. Ob im Brauhaus Gaffel am Dom oder im Savoca Mercato, die kleinen Kunstwerke begeistern nicht nur das Auge, sondern auch den Gaumen – und das mit einer Mischung aus Herzblut und Leidenschaft, die man einfach schmecken kann.