Im Herzen des Kölner Pauliviertels erstrahlt ein ehemals in die Jahre gekommenes Reihenhaus in neuem Glanz. Keßler Plescher Architekten haben dem über 100 Jahre alten Gebäude mit einem durchdachten Umbau frischen Wind eingehaucht. Das Projekt erhielt den dritten Preis beim HÄUSER-AWARD und zeigt eindrucksvoll, wie man durch gezielte Maßnahmen ein Zuhause luftiger und großzügiger gestalten kann.

Die ursprünglichen Feuchtigkeitsprobleme wurden durch die umfassende Überarbeitung der Grundrisse und der Raumorganisation behoben. Die Architekten haben nicht nur Sichtachsen optimiert, sondern auch einen ansprechenden Materialmix verwendet, der dem Haus Charakter verleiht. Nach dem Umbau erstreckt sich die Wohnfläche nun über stattliche 197 Quadratmeter, die geschickt genutzt werden.

Einladende Räume und harmonische Gestaltung

Das Erdgeschoss wurde durch Öffnungen zwischen Flur, Küche und Wohnzimmer zu einem einladenden Raumkonzept verbunden. Ein besonderes Highlight ist die Freilegung des Spitzbodens, die mit zwei Dachfenstern für angenehmes Licht sorgt. Die Wand zwischen Küche und Esszimmer wurde entfernt, wodurch ein fließender Übergang zwischen den Bereichen entstanden ist. Dabei blieben die originalen Zementfliesen in der Küche erhalten, die dem Gesamtbild einen nostalgischen Charme verleihen.

Im ersten Geschoss wurden vier Zimmer zu zwei großzügigen Räumen zusammengefasst, wobei ein neues Bad hinzukam. Die restaurierte Treppe, die nun ohne Teppich in vollem Glanz erstrahlt, führt elegant in die oberen Etagen. Für die Möblierung wurden Einbaumöbel nach dem Entwurf der Architekten gefertigt, die in Kombination mit hochwertigen Materialien und Farben zu einem harmonischen Gesamtbild beitragen.

Ein Haus mit Geschichte und Zukunft

Mit einer Grundstücksgröße von 300 Quadratmetern und einer Bauzeit von 2021 bis 2022 zeigt das Projekt eindrucksvoll, wie wichtig der Respekt vor dem Alten und der Mut zum Neuen sind. Die massive Bauweise sorgt für Stabilität, während die Fassade mit Putz in verschiedenen Körnungen und das Satteldach mit Ziegeln von Braas dem Haus ein zeitloses Aussehen verleihen. Mit einer Raumhöhe von 2,95 m im Erdgeschoss und 2,75 m im Obergeschoss strahlt das Haus eine großzügige Offenheit aus.

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Die Verwendung von Eichenparkett, Solnhofer Platten und Spachtelböden unterstreicht das Wohlfühlklima. Fenster und Türen aus Holz sowie die Kombination aus Einbauten und Designermöbeln schaffen ein modernes, aber dennoch gemütliches Ambiente. Die Philosophie der Architekten, das Bestehende zu respektieren und mit zeitgenössischem Design zu verbinden, spiegelt sich in jedem Detail wider.

Der Trend des respektvollen Umbaus

Das Projekt im Kölner Pauliviertel ist nicht nur ein Beispiel für gelungenes Bauen im Bestand, sondern auch Ausdruck eines Trends, der in der Architektur immer mehr an Bedeutung gewinnt. Der respektvolle Umgang mit historischen Gebäuden und die Integration moderner Elemente sind Herausforderungen, die Architekten und Designer mit Bravour meistern. Dabei wird oft der ursprüngliche Zustand rekonstruiert und mit zeitgenössischer Kunst kombiniert, was den Räumen eine besondere Note verleiht.

Wie auch in Projekten von AD 100-Architekten und Designern, bei denen alte Gebäude wie ehemalige Kapellen oder Pferdeställe in neue Nutzungskonzepte verwandelt werden, zeigt sich, dass der Erhalt der Authentizität und die Liebe zum Detail entscheidend sind. So bleibt auch in Köln das Erbe der Vergangenheit lebendig und wird gleichzeitig mit frischem Leben erfüllt.

Für weitere Informationen über die Arbeit von Keßler Plescher Architekten lohnt sich ein Besuch auf der Website.