In Köln wird die Vorfreude auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 bereits spürbar. Die Fans können sich auf spannende Spiele freuen, die sie draußen erleben können. Ja, richtig gehört! Die Stadt hat grünes Licht gegeben für die Übertragung der WM-Spiele in der Außengastronomie – vorausgesetzt, die Spiele werden bis spätestens 22 Uhr angepfiffen. Das gilt auch für mögliche Verlängerungen oder spannende Elfmeterschießen. Es bleibt also spannend, wie die Deutschen bei den Anstoßzeiten abschneiden, schließlich spielt die Nationalmannschaft einmal um 19 Uhr und gleich zweimal um 22 Uhr.

Doch Vorsicht ist geboten, denn das Public Viewing unterliegt strengen Auflagen. Zuschauer müssen sich in offiziell genehmigten Bereichen aufhalten – und das bedeutet, dass die Vuvuzelas, Trommeln und Tröten zu Hause bleiben müssen. Auch die Gastronomiebetriebe, die aufgrund von Lärmschutz oder Umweltgründen um 22 Uhr schließen müssen, dürfen keine Leinwände aufstellen. Die Stadt Köln hat sich dazu entschieden, keine große Fan-Arena mit riesigen Leinwänden zu planen, wie manch einer vielleicht gehofft hatte. Stattdessen konzentriert sich alles auf Restaurants, Kneipen und Biergärten.

Die Regeln im Überblick

Die Stadt Köln setzt den Erlass der NRW-Landesregierung um, der Public Viewing erlaubt. Für die Außengastronomie müssen alle Flächen im Vorfeld genehmigt werden. Das bedeutet, dass nicht überall einfach ein Bildschirm aufgestellt werden kann. Ein paar Betriebe verzichten sogar freiwillig auf Public Viewing, was zeigt, dass nicht alle bereit sind, sich den strengen Regeln zu stellen. Wer auf der Suche nach einem Ort ist, um die Spiele zu sehen, findet in der Gastronomie zahlreiche Möglichkeiten, auch wenn das große Event an der Bahnhofsallee mit 2.500 Quadratmetern Veranstaltungsfläche von einer privaten Eventagentur geplant wird. Hier soll es eine Bühne, Essensangebote und Getränke geben – ganz gemütlich mit Platz für bis zu 4.999 Zuschauer.

Die Bundesregierung hat eine befristete Verordnung für die Übertragungen der WM vorgelegt. Diese sieht Ausnahmen vom Lärmschutz für Public Viewing-Veranstaltungen vor. Es ist auch wichtig zu wissen, dass die Bundesländer keine Befugnisse im Lärmschutzrecht haben, weshalb die Bundesregierung hier nach dem Wunsch der Bevölkerung handelt. Der Bundesrat hat dem Public Viewing bis spät in die Nacht zugestimmt, was sicher für viele Fans eine Erleichterung ist. Allerdings gilt die generelle Regelung zum Lärmschutz ab 22 Uhr, und das bedeutet, dass die Mindestschutzansprüche der Bevölkerung gegen nächtliche Lärmstörungen weiterhin bestehen.

Die Fußball-Weltmeisterschaft findet vom 11. Juni bis 19. Juli in Mexiko, Kanada und den USA statt. Dabei umfasst das Turnier insgesamt 104 Spiele an 34 Tagen, und viele dieser Spiele fallen in die späteren Abendstunden. Das Interesse an öffentlichen Übertragungen ist in Deutschland groß, und die Auflagen machen deutlich, dass jede Veranstaltung individuell geprüft werden muss. Die zuständige Behörde entscheidet nach Abwägung, ob ein Public Viewing genehmigt wird oder nicht.

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In Köln heißt es also: Augen auf, gute Plätze sichern und das Spiel genießen – natürlich in den dafür vorgesehenen Bereichen! Und vielleicht gibt es ja auch die eine oder andere Überraschung, wenn die Nationalmannschaft auf dem Platz steht. Wer weiß? Der Fußball hat schließlich seine eigenen Gesetze.