Heute ist der 30.05.2026. In Köln brodelt es – und das nicht nur auf dem Rasen des RheinEnergieSTADION. Die FC-Familie zeigt einmal mehr ihr Herz, nachdem ein Brand im Hauptquartier der Wilden Horde, der legendären Ultras des 1. FC Köln, für großen Aufruhr gesorgt hat. Innerhalb weniger Tage wurde eine Spendenaktion ins Leben gerufen, die bereits stolze 117.821 Euro generierte. Das zeigt, wie fest verwurzelt Solidarität und Leidenschaft im FC-Leben sind!

Besonders auffällig ist das Engagement von Navid Thielemann, CEO der Thielemann Group mit Sitz in Mönchengladbach. Der 40-Jährige, der seine Wurzeln in Köln hat und seit seiner Kindheit ein glühender Anhänger des FC ist, steuerte 5.000 Euro bei. Thielemann ist nicht nur ein Fan der „Wilden Horde“, er hat auch eine lange Verbindung zu den FC-Ultras, die bekannt dafür sind, nicht nur für Stimmung im Stadion zu sorgen, sondern auch in karitativen Projekten aktiv sind.

Ein großes Herz für die „Wilde Horde“

Die „Wilde Horde“ ist nicht nur eine Fangruppierung; sie ist das pulsierende Herz der Fanszene in Köln. Ihre beeindruckenden Choreografien und die Atmosphäre, die sie im Stadion schaffen, sind legendär. Wenn die Südkurve aufblüht, spürt man die Energie, die durch die Reihen strömt. Thielemann selbst war früher oft in der Südkurve zu finden und hat die ganze Leidenschaft und Hingabe dieser Gemeinschaft hautnah miterlebt.

Die Aktion nach dem Brand zeigt, wie eng die Fans zusammenstehen. Lebensmittel für Bedürftige, Unterstützung für soziale Projekte – das Engagement der Ultras ist vielfältig. So ist es kein Wunder, dass die Spendenaktion für die „Wilde Horde“ so schnell in Schwung kam. Bis zum 19. Mai 2026 waren bereits 110.000 Euro erreicht, was beweist, dass die Kölner nicht nur mit ihrem Herzen, sondern auch mit ihren Geldbeuteln hinter ihrem Verein stehen.

Finanzierung des Leistungszentrums

Doch es gibt auch andere finanzielle Dinge, die im Raum stehen. Der 1. FC Köln sucht nach neuen Geldgebern, um bis zu 50 Millionen Euro zu akquirieren. Eine Herausforderung, die nicht zu unterschätzen ist. Die Satzung des Vereins schließt Investoren aus, was bedeutet, dass der Klub zu 100 % mitgliedergeführt bleibt. Eine interessante Balance zwischen finanzieller Notwendigkeit und der Wahrung von Tradition.

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Ein möglicher Weg, um die Finanzierung des neuen Leistungszentrums am Franz-Kremer-Stadion zu stemmen, könnte die Ausgabe von Genussscheinen sein. Diese Darlehen bieten Zinsen oder Gewinnbeteiligungen, jedoch ohne Mitspracherecht für die Geldgeber. Der FC hat in der Vergangenheit bereits Genussscheine ausgegeben, zuletzt im Jahr 2021. Gespräche mit Thielemann sind derzeit vertraulich, und ob er als Sponsor oder Geldgeber auftritt, bleibt abzuwarten. Finanzgeschäftsführer Philipp Türoff hat betont, wie wichtig Vertraulichkeit und Seriosität für den Verein sind.

In diesen turbulenten Zeiten zeigt sich, dass die Kölner nicht nur ein starkes Band zu ihrem FC haben, sondern auch bereit sind, in schwierigen Momenten zusammenzustehen. Die Leidenschaft, die aus der Südkurve schallt, wird auch in den kommenden Herausforderungen eine treibende Kraft sein. Die FC-Familie bleibt vereint, egal was kommt.