Heute ist der 14.05.2026 und die Vorfreude auf das neue Suchthilfezentrum in Kalk wächst. Am 26. Mai öffnet der Drogenkonsumraum seine Türen und bietet ab dann einen Raum, in dem Menschen unter medizinischer Aufsicht Drogen konsumieren können. Das klingt auf den ersten Blick vielleicht ein wenig unkonventionell, aber der Ansatz verfolgt eine klare Intention: Überlebenshilfe und Risikominimierung. Seit 2017 hat sich das Projekt verzögert, aber bald wird es Wirklichkeit! Die ersten Schritte in Richtung besserer Unterstützung für Drogenabhängige sind gemacht.
Die Öffnungszeiten sind anfangs von Montag bis Freitag, jeweils von 12 bis 18 Uhr geplant. Ab dem 1. Juli wird das Angebot auf mindestens 13 Stunden täglich, sieben Tage die Woche erweitert – das ist ein echter Fortschritt! Die Stadt hat sich verpflichtet, fast 800.000 Euro für 2023 bereitzustellen, um diesen Raum zu schaffen. Ab 2027 wird die jährliche Gesamtkostenbelastung dann über 1,5 Millionen Euro betragen. Das klingt nach viel Geld, aber die Investitionen in die Gesundheit und Sicherheit der Stadtbewohner sind unbezahlbar.
Ein sicherer Raum für Konsum
Der Drogenkonsumraum in Kalk wird die Möglichkeit bieten, Drogen in einem geschützten Umfeld zu konsumieren. Dabei stehen den Nutzenden hygienische Konsumräume zur Verfügung – zwei an der Zahl, mit insgesamt neun Plätzen für inhalativen und intravenösen Konsum. Zudem wird es Utensilien für den Drogenkonsum kostenfrei geben, und die sachgerechte Entsorgung von Abfällen ist ebenfalls vorgesehen. Dies alles geschieht unter dem wachsamen Auge von Fachkräften, die im Notfall sofort eingreifen können. Die Idee ist, die Menschen nicht nur zu schützen, sondern sie auch zu motivieren, Hilfen bei gesundheitlichen und sozialen Problemen in Anspruch zu nehmen.
Ein niederschwelliger Zugang zu gesundheitlichen und psychosozialen Unterstützungsangeboten wird angeboten, sodass Nutzer*innen nach einem Gespräch mit einem Mitarbeitenden Zugang zu den Räumen erhalten. Die zentrale Lage an der Dillenburger Straße macht es einfach, diesen Raum zu erreichen. Das Motto lautet: „Hilfe statt Verurteilung“ – ein Ansatz, der in der heutigen Zeit besonders wichtig ist.
Verkehr und Bildung im Fokus
Doch nicht nur die Drogenkonsumenten stehen im Mittelpunkt der aktuellen Planung. Auch der Kölner Stadtrat hat sich mit weiteren Themen beschäftigt. So wurde beispielsweise 1,1 Millionen Euro für die Vorplanung der Haltestelle Rhein-Energie-Stadion freigegeben. Die Stadt übernimmt 70 % der Kosten, während die KVB für 440.000 Euro aufkommt. Ein neuer Sonderbahnsteig soll dafür sorgen, dass die Stadtbahnen künftig länger werden und somit mehr Passagiere befördern können. Das klingt nach einer tollen Verbesserung für alle, die regelmäßig zum Stadion fahren!
Im Bildungsbereich gibt es ebenfalls Neuigkeiten: Das Friedrich-Wilhelm-Gymnasium zieht teilweise in die Kaiserin-Augusta-Schule ein. Ab dem kommenden Schuljahr werden dort vier Klassen in den unteren Jahrgängen und sechs Klassen in den oberen Jahrgängen unterrichtet. Aber wo sollen die ganzen Schüler unterkommen? Für die Erweiterungen werden 16 zusätzliche Räume benötigt. Das ist ein echter Kraftakt, aber auch ein Schritt in die richtige Richtung für die Bildung in Köln.
Der Wohnraumschutz und die Stadtentwicklung
Ein weiteres wichtiges Thema ist die Wohnraumschutzsatzung, die seit 2014 besteht und bis zum 30. Juni 2031 verlängert wurde. Diese Regelung verbietet es, Wohnraum ohne Grund länger als sechs Monate leer stehen zu lassen. Wer sich nicht daran hält, muss mit Bußgeldern bis zu 500.000 Euro rechnen. Ein strenger, aber notwendiger Schritt, um Wohnraum zu schützen und die Stadt lebenswert zu halten.
Und was ist mit dem Verkehr? Ein Prüfauftrag an die Verwaltung zur Überprüfung von Verkehr und Parkflächen rund um die Severinsbrücke wurde erteilt. Auch die Idee, die Georgstraße zur Fahrrad- und Schulstraße zu machen, um das Parken am Straßenrand zu verhindern, steht im Raum. Dies würde nicht nur den Verkehrsfluss verbessern, sondern auch den Anwohnern und dem Suchthilfezentrum Perlengraben zugutekommen.
Zusammengefasst sieht es so aus, als würde sich in Köln in den nächsten Jahren einiges bewegen. Die Stadt investiert in die Menschen und ihre Bedürfnisse, sei es durch die Eröffnung neuer Einrichtungen oder durch verbesserte Infrastruktur. Es bleibt spannend, was die Zukunft bringt!