Heute ist der 18.05.2026 und in Köln, dieser pulsierenden Metropole am Rhein, geht es wieder mal rund auf den Straßen. Die Luft ist erfüllt von dem typischen Stadtgeräusch – das Hupen der Autos, das Geschwätz der Passanten, und irgendwo in der Ferne das Geräusch eines mobilen Radargeräts, das darauf wartet, die Geschwindigkeit der vorbeifahrenden Verkehrsteilnehmer zu erfassen. Ja, genau, die Polizei in Nordrhein-Westfalen hat ihre Augen überall und überwacht den Straßenverkehr kontinuierlich. Momentan sind sogar fünf mobile Radargeräte im Einsatz, und die Bürger sollten auf der Hut sein!
Die Standorte der Radarfallen sind strategisch gewählt. Wer also heute durch die Stadt düst, sollte besser einen Gang zurückschalten. Am Perlengraben, in der Innenstadt, gilt ein Tempolimit von 50 km/h – hier wurde um 11:06 Uhr gemessen. Eine knappe halbe Stunde zuvor, um 10:29 Uhr, war die Industriestraße in Rodenkirchen, Godorf, an der Reihe. Auch hier gilt das Limit von 50 km/h. Aber die Stadt hat auch ihre leisen Ecken – am Hansaring, wo nur 30 km/h erlaubt sind, wurde bereits um 08:58 Uhr geblitzt. Und das ist noch nicht alles: In Ehrenfeld an der Äußeren Kanalstraße und in Kalk an der Lützerathstraße sind ebenfalls Radarfallen aktiv, die Geschwindigkeitsübertretungen aufspüren.
Aufmerksam bleiben!
Wer jetzt denkt, dass solche Geschwindigkeitsüberwachungen willkürlich sind, irrt sich gewaltig. In Deutschland gibt es keine bundeseinheitliche Regelung für die Geschwindigkeitsüberwachung. Stattdessen wird alles durch verwaltungsinterne Erlassregelungen der Bundesländer geregelt. Das bedeutet, dass die Vorschriften je nach Bundesland variieren können. Nordrhein-Westfalen hat beispielsweise keine festgelegte Vorgabe zum Abstand zwischen Geschwindigkeitsmessgerät und Verkehrsschild – im Gegensatz zu anderen Bundesländern, wo solche Vorschriften strenger gehandhabt werden. Das kann für Autofahrer und auch für Verteidiger im Bußgeldverfahren von Bedeutung sein.
Ein zu kurzer Abstand oder das Fehlen einer Ausnahmeregelung könnten sogar dazu führen, dass von einem Fahrverbot abgesehen wird. Wenn das nicht mal ein Grund ist, ein bisschen langsamer zu fahren! Aber auch die Sanktionen, wie Punkte in Flensburg oder Fahrverbote, unterscheiden sich je nach Bundesland. Das sorgt für eine ungleiche Behandlung bei Verkehrsverstößen, und nicht jeder auf der Straße ist sich dessen bewusst.
Ein Blick auf die aktuellen Messungen
Wenn du also heute in Köln unterwegs bist, sei gewarnt: Die Radarfallen haben keine Gnade. Die Lützerathstraße (30 km/h) hat um 07:34 Uhr bereits ihre ersten Blitzlichter erstrahlen lassen. Das ist eine klare Botschaft an alle Autofahrer: Halte dich an die Geschwindigkeitslimits, denn die Polizei ist da und hat alles im Blick. Egal ob in der Altstadt, in Rodenkirchen oder im beliebten Ehrenfeld – die Kontrolle ist allgegenwärtig.
Es ist wirklich faszinierend, wie unterschiedlich die Regelungen in den verschiedenen Bundesländern sind. Während in manchen Regionen ein Abstand von 200 Metern zwischen dem Messgerät und dem Verkehrsschild vorgeschrieben ist, gibt es in anderen gar keine solche Vorgabe. Das macht es für Autofahrer nicht gerade leicht, sich im Dschungel der Vorschriften zurechtzufinden. Und so bleibt die Frage: Wie gut sind wir wirklich informiert, wenn wir in unser Auto steigen?
Die Straßen in Köln sind lebendig, und das sollte sie auch bleiben – mit ein bisschen mehr Rücksichtnahme und einer gewissen Geschwindigkeit. Also, liebe Leser, seid vorsichtig und denkt daran: Hier wird nicht nur geblitzt, hier wird auch gefahren – und zwar sicher!