Heute ist der 3.06.2026 und wir blicken auf ein aufregendes Kapitel im deutschen Frauenfußball. Die Atmosphäre ist elektrisierend, denn der DFB-Pokal der Juniorinnen hat einmal mehr bewiesen, dass er auf höchstem sportlichen Niveau stattfindet. Heike Ullrich, die DFB-Vizepräsidentin für Frauen- und Mädchenfußball, hat das Potenzial dieses Wettbewerbs erkannt und plant, ihn in den kommenden Jahren noch stärker zu fördern. Es gibt sogar Überlegungen, das Endspiel künftig in Köln zeitgleich mit dem DFB-Pokalfinale der Frauen zu veranstalten. Wie gut wäre das?!
In einem packenden Finale hat der VfB Stuttgart den Pokal gewonnen, und die Cheftrainerin der U 16-Juniorinnen-Nationalmannschaft, Kathrin Peter, kann nicht anders, als die Gleichwertigkeit beider Teams hervorzuheben. Ein spannendes Spiel, das nicht nur die Spielerinnen, sondern auch die Zuschauer in seinen Bann gezogen hat. Roy Bergner, Trainer des FC Carl Zeiss Jena, ist zwar enttäuscht über das Ergebnis, zeigt sich aber stolz auf die Leistung seiner Mannschaft. „Wir kommen stärker zurück“, so seine Worte für die nächste Saison. Ein bisschen wie der Phoenix aus der Asche, oder?
Einblicke ins Spiel und die Trainerstimmen
Antonella Monopoli, Trainerin der U 17 des VfB Stuttgart, war mit dem Start ins Spiel zufrieden, aber sie musste eingestehen, dass einige Chancen vergeben wurden. Die Stärke bei Standardsituationen hat letztlich den Unterschied gemacht. Kevin Reiner, ebenfalls Trainer beim VfB, hat eine ganz andere Perspektive: „Die Saison war für uns sehr erfolgreich!“ Und das mit einer kleinen humorvollen Anekdote – aufgrund einer verlorenen Wette hat er sich die Haare pink gefärbt. Man muss sich ja auch mal etwas trauen!
Sascha Glass, General Manager des Frauenfußballs beim VfB Stuttgart, beschreibt den Erfolg der U 17-Juniorinnen als den Höhepunkt einer herausragenden Saison. „Wir haben starke Gegner besiegt und unser Team hat sich großartig entwickelt“, hebt er hervor. Dabei trainieren talentierte Spielerinnen wie Svenja Hecke und Laura Carollo regelmäßig mit der ersten Frauenmannschaft. Das spricht für die Qualität und das Engagement im Verein!
Die Plattform für den Frauenfußball
Doch nicht nur auf dem Platz läuft es rund. Die Website frauen.dfb.de hat sich als zentrales Informations- und Kommunikationsportal des DFB etabliert. Hier gibt’s alles von aktuellen News über Ligen und Wettbewerbe bis hin zu Interviews mit Spielerinnen. Die Plattform verfolgt das ehrgeizige Ziel, den Frauenfußball sichtbarer zu machen – sowohl im Profi- als auch im Breitensport. Ein echter Gewinn für die Sichtbarkeit und Wertschätzung dieser Sportart!
Die DFB-Women’s Week bietet spannende Aktionen und Kampagnen, die den Frauenfußball ins Rampenlicht rücken. Themen wie Gleichstellung, Vielfalt und Respekt sind im Fußball wichtiger denn je. Die Gesellschaft hat einen Auftrag: Gleichberechtigung im Sport, Inklusion, Schutz vor Diskriminierung – das alles sind Punkte, die auf der Agenda stehen. Und das ist gut so!
Strategische Ziele für die Zukunft
Der DFB hat sich mit der „Strategie Frauen im Fußball FF27“ ehrgeizige Ziele gesetzt. Im Mittelpunkt steht die Stärkung der Strukturen und die Erhöhung der medialen Reichweite. Das Ziel ist klar: die Anzahl aktiver Spielerinnen, Trainerinnen und Schiedsrichterinnen soll um 25 Prozent steigen. Auch der Frauenanteil in Gremien und Führungspositionen soll nicht zu kurz kommen und mindestens 30 Prozent betragen. Eine wichtige Maßnahme, um die Gleichstellung voranzutreiben.
Diese Maßnahmen und Entwicklungen zeigen, dass der Frauenfußball in Deutschland auf dem besten Weg ist, weiter zu wachsen und zu gedeihen. Wir dürfen gespannt sein, was die nächsten Jahre bringen – sowohl für die Spielerinnen als auch für die Trainerinnen und die gesamte Community. Die Zukunft sieht vielversprechend aus!