Jan und Griet: Ein frischer Wind für den Kölner Karneval 2026/2027
Heute, am 20. Juni 2026, hat das Festkomitee Kölner Karneval wieder einmal für Aufregung gesorgt. In wenigen Wochen steht die Bekanntgabe des neuen Dreigestirns an! Das ist schon jetzt ein heißes Thema in den Straßen von Köln. In einer feierlichen Zeremonie beim Sommerfest des Reiter-Korps Jan von Werth in Dormagen-Nievenheim wurde das neue Jan-un-Griet-Paar für die Session 2026/2027 vorgestellt. Max Peter und Iris Busch, die nun als Jan und Griet in die Fußstapfen ihrer Vorgänger treten, bringen frischen Wind in die rheinische Karnevalstradition.
Das Ehepaar Busch ist nicht nur in der Kölner Karnevalsszene bekannt, sondern sie bewirtschaften auch einen Hof vor den Toren der Stadt, wo sie sich dem Anbau und Vertrieb von Kernobst widmen. Ihre Verbindung zur Jan-un-Griet-Geschichte ist somit mehr als nur eine schöne Anekdote: Iris verkauft Äpfel, Birnen und Süßkirschen direkt von ihrem eigenen Hof. Ein echter Genuss, muss ich sagen! Die Idee, Jan und Griet selbst darzustellen, begann als Scherz, doch schnell stellte sich heraus, dass es mehr als nur ein Spaß war. Max Peter sieht seine Rolle als große Ehre. „Es ist ein unglaubliches Gefühl, Teil dieser Tradition zu sein“, sagt er. Und Iris? Die empfindet ihre Rolle als großes Privileg und betont, wie wichtig ihr die Begegnungen und die Gemeinschaft sind.
Ein Fest der Gemeinschaft
Am 12. Februar 2026, an Weiberfastnacht, wird das Jan-un-Griet-Paar offiziell in der Severinstorburg am Chlodwigplatz gefeiert. Die Vorfreude ist jetzt schon spürbar – und ich kann euch sagen, die Jecken sollten sich frühzeitig auf den Weg machen! Ab 12:00 Uhr gibt es ein tolles Vorprogramm mit Stimmungsmachern wie den Winzern und Winzerinnen vun d’r Bottmüll sowie dem Duo Us de Lameng. Danach beginnt das historische Spiel um 13:30 Uhr und der Umzug um 14:30 Uhr. Die Zugroute führt durch die schönsten Ecken der Stadt, und ich kann es kaum erwarten, die bunten Kostüme und die fröhlichen Gesichter zu sehen. „Griet wer et hät jedon?“, wird dann sicher oft zu hören sein, gefolgt von „Jan, wer et hät jewoß“ – das wird ein Spaß!
Die Erwartungen sind hoch, und die Zuschauerzahl wird voraussichtlich riesig sein. Wer kennt nicht das Gefühl, wenn der Kamelleregen losgeht? Das ist einfach ein unvergleichliches Erlebnis! Die Stadt wird lebendig, und der Karneval bringt Menschen zusammen, genau das, was Max Peter und Iris Busch auch betonen: die Gemeinschaft und das Miteinander stehen im Vordergrund.
Eine lange Tradition
Der Kölner Karneval hat eine tief verwurzelte Geschichte, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht. Seine Ursprünge sind dokumentiert durch Hermann von Weinsberg, und die Feierlichkeiten haben sich über die Jahrhunderte entwickelt. Von den ausgelassenen Feiern am Fastnachtssonntag bis zu den traditionellen Einladungen am Fastnachtdienstag – in Köln wird Karneval gelebt! Der erste Rosenmontagszug fand bereits 1823 statt, und seitdem ist die Stadt im Februar nicht mehr dieselbe.
Mit der Gründung des Festkomitees Kölner Karneval wurde eine feste Institution geschaffen, die bis heute für die Organisation des Karnevals verantwortlich ist. Man kann sagen, dass der Karneval ein Band ist, das die Menschen in Köln vereint – egal ob jung oder alt, ob Kölner oder Zugezogener. Die Vorfreude auf die neuen Gesichter im Dreigestirn, die sowohl Tradition als auch frischen Wind in die Feierlichkeiten bringen, ist ungebrochen. Und so werden wir auch in der kommenden Session wieder gemeinsam feiern, lachen und die rheinische Lebensfreude genießen.
Köln, du bist einfach unbeschreiblich!
