Jaka Cuber Potocnik: Ein Talent zwischen Verletzungen, Vertragsstreit und neuen Chancen
Heute ist der 24.06.2026 und in Köln dreht sich alles um Jaka Cuber Potocnik. Der 21-jährige Stürmer hat in den letzten Monaten eine Achterbahnfahrt hinter sich. Nach einer Leihe zu RW Essen, die nicht ganz nach Plan verlief, kämpfte er mit Verletzungen, die ihn zu 128 Ausfalltagen zwangen. Nur 19 Einsätze, vier Tore und zwei Vorlagen – das klingt eher nach einem unglücklichen Jahr. Doch in der Schlussphase der Saison zeigte er endlich aufsteigende Form und wurde Stammspieler in der Aufstiegs-Relegation. Fast hätte er mit Essen den Sprung in die 2. Bundesliga geschafft, doch Fürth war am Ende zu stark.
Jetzt, wo die neue Saison vor der Tür steht, ist Potocnik beim Trainingsauftakt der U21 am 23. Juni 2026 in Frechen nicht anwesend. Die Entscheidung über seine Zukunft scheint jedoch bereits gefallen zu sein: Der 1. FC Köln plant, seinen Vertrag, der bis 2027 läuft, zu verlängern. Eine gute Nachricht für alle, die an Potocniks Talent glauben! Trotz interner Konkurrenz, die durch Youssoupha Niang und Fynn Schenten verstärkt wird, bleibt die Hoffnung, dass Potocnik sich durchsetzen kann. Aktuell wird er voraussichtlich erneut verliehen, möglicherweise zurück zu RW Essen, wo das Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit besteht.
Der Transferstreit und seine Auswirkungen
Doch nicht alles läuft rund. Der 1. FC Köln sieht sich in einem Transferstreit mit Potocniks Ex-Klub Olimpija Ljubljana. Die Kölner haben Strafanzeige wegen möglichen Betrugs gestellt. Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer bestätigte, dass die Ermittlungen in vollem Gange sind. Ein gesuchter Beschuldigter, der sich vermutlich im osteuropäischen Raum aufhält, könnte die Antwort auf viele offene Fragen liefern. Dabei geht es um Vorwürfe, dass Olimpija durch ein gefälschtes Angebot die Ablöse für Potocnik in die Höhe treiben wollte. Immerhin verlangte der slowenische Klub 2,5 Millionen Euro, basierend auf einem angeblichen Angebot von Dinamo Zagreb. Der Internationale Sportgerichtshof sprach Olimpija im Dezember 2023 jedoch nur 60.000 Euro zu. Ein harter Schlag für alle Beteiligten.
Zusätzlich musste sich der FC Köln mit einer einjährigen Transfersperre auseinandersetzen, weil Potocnik seinen Vertrag in Ljubljana nicht rechtswirksam aufgelöst hatte. Das hat natürlich Auswirkungen auf die Kaderplanung für die kommende Saison. Potocnik war erst kürzlich am Geißbockheim für Verhandlungen, und es wurde von „guten Gesprächen“ berichtet. Die Ungewissheit über die Ligazugehörigkeit von Rot-Weiss Essen – ob Dritte Liga oder 2. Bundesliga – könnte jedoch ein Grund dafür sein, dass bislang keine Gespräche zwischen RWE und Potocnik erfolgt sind. Essen ist schließlich nach zwei Niederlagen in Folge auf den Relegationsplatz abgerutscht und hat nur noch zwei Punkte Rückstand auf den Tabellenzweiten Energie Cottbus.
Die Zukunft von Potocnik
Wenn man bedenkt, wie viel Potenzial in Potocnik steckt – Essen-Trainer Uwe Koschinat bezeichnete ihn als „sehr guten und intelligenten Stürmer“ – ist es schwer zu glauben, dass seine Entwicklung ins Stocken geraten könnte. Eine Leihe in die 2. Bundesliga oder sogar ins Ausland wird ebenfalls in Betracht gezogen, um ihn weiter voranzubringen. Lukas Berg, Technischer Direktor des FC, hat deutlich gemacht, dass für einige Spieler der nächste Schritt nicht die Rückkehr in die Regionalligamannschaft sein wird. Potocnik könnte also vor einer spannenden Zeit stehen, in der er die Chance bekommt, sich weiterzuentwickeln und vielleicht sogar zum Schlüsselspieler für die Kölner zu werden.
In den nächsten Tagen wird eine endgültige Entscheidung über Potocniks zukünftigen Verein fallen. Die Fans dürfen gespannt sein, wohin die Reise geht! Eins steht fest: In der Welt des Fußballs ist nichts in Stein gemeißelt, und jeder Tag kann neue Wendungen bringen.
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