Heute ist der 12.05.2026, und während die Stadt Köln in den Farben des Frühlings erblüht, radelt Dietmar Bär, der bekannte „Tatort“-Kommissar, mit seinem dunkelgrünen Fahrrad durch die Straßen. Sein Ziel? Die Caffé Bar am Ubierring, wo er sich einen köstlichen Espresso gönnt und das morgendliche Treiben in der Stadt genießt. Nach jahrelangem Pendeln zwischen Berlin und Köln hat der Schauspieler nun seit drei Jahren sein Zuhause in der Südstadt gefunden – und die Nähe zum Rhein ist für ihn ein wahrer Gewinn. „Das Radfahren hier ist einfach ruhiger und weniger gefährlich als in Berlin“, sagt er mit einem Lächeln, das zeigt, wie sehr er das Leben in dieser lebendigen Stadt schätzt.
In der Caffé Bar trifft man nicht nur auf den besten Espresso, sondern auch auf Dietmar Bär, der hier regelmäßig anzutreffen ist. Er ist ein Verfechter von inhabergeführten Geschäften und kauft seine Bücher im „Anderen Buchladen“, wo er schon seit seiner Ankunft in Köln Stammkunde ist. Vor kurzem hat er den Roman „Alles muss so weiß sein“ von Ute Wegmann gelesen. „Es ist wichtig, die kleinen Läden zu unterstützen“, betont er. Auch im Kerzenladen von Gitta Clausen, die wunderschöne Kerzen aus recyceltem Wachs herstellt, schaut er regelmäßig vorbei. Die leuchtenden Farben der Kerzen haben es ihm angetan, und oft verschenkt er sie an Freunde.
Die Genussorte des Dietmar Bär
Seine kulinarischen Erlebnisse in Köln sind ebenso bunt wie die Kerzen im Laden. Timo Klingen im Reiseck, wo er Onigiri kauft, ist ein weiterer seiner Lieblingsorte. „Einfach köstlich!“, schwärmt er. Auch die Bäckerei Zimmermann auf der Ehrenstraße hat einen besonderen Platz in seinem Herzen, wo er sich frisches Brot und andere Leckereien holt. Wenn es um seine Lebensmittel geht, kauft er bevorzugt direkt beim Erzeuger – Spargel aus der Eifel und Rohmilchkäse vom Hof Bollheim sind nur einige seiner Favoriten. Und das Kölner Weindepot, wo er seit 1999 bekannt ist, spielt ebenfalls eine wichtige Rolle in seinem Leben; seine Vorliebe für Weine aus der Wachau ist sprichwörtlich und er trägt gerne sein typisches Winzersakko.
Obwohl Dietmar Bär eine prominente Figur in der Krimi-Welt ist, unterscheidet er sich privat deutlich von seinem Charakter Freddy Schenk im „Tatort“. „Ich habe wenig Interesse an den Kölner Traditionen wie Kirche, Karneval oder Kölsch“, gibt er ehrlich zu. Seit Aschermittwoch hat er sogar auf Alkohol und Zucker verzichtet. Und während er sich auf die bevorstehenden Dreharbeiten für den neuen „Tatort“ mit dem Titel „Showtime“ vorbereitet, in dem er gemeinsam mit Klaus J. Behrendt hinter die Kulissen einer Kindersendung blickt, bleibt die Vorfreude auf die 100. Folge, die dieses Jahr gedreht wird, spürbar. „Wir haben viel Spaß am Set“, erzählt er mit einem Augenzwinkern.
Köln und seine Schätze
Köln hat so viele Schätze zu bieten. Der Kölner Dom, ein Weltkulturerbe, ragt majestätisch über die Stadt, während das Rheinufer ein beliebter Ort für Spaziergänge ist. Die Altstadt pulsiert vor Leben, und die Flora mit dem Botanischen Garten ist ein ruhiger Rückzugsort für Pflanzenliebhaber. Wer sich für die römische Geschichte interessiert, findet in den romanischen Kirchen der Stadt, darunter die beeindruckende Groß St. Martin, einen faszinierenden Einblick in die Vergangenheit. Auch der Rheinauhafen, mit seinen modernen Kranhäusern, zieht viele Besucher an. Hier lässt sich das Leben am Wasser wunderbar genießen.
Die Kölner Seilbahn bietet zudem die Möglichkeit, den Rhein aus der Luft zu erleben – ein Erlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte! Und für alle, die etwas über die süße Seite des Lebens erfahren möchten, ist das Schokoladenmuseum ein absolutes Muss. Köln hat einfach für jeden etwas zu bieten, und Dietmar Bär ist sich dessen bewusst. Ob beim Radfahren am Rhein oder beim Entdecken seiner Genussorte, er liebt es, das Leben in dieser Stadt in vollen Zügen auszukosten.