Heute ist der 15. Mai 2026, und während das Wetter hier in Deutz ganz angenehm ist, gibt es einige weniger erfreuliche Nachrichten für die Reisenden in und um Köln. Die Deutsche Bahn, stets im Einsatz, um unser Schienennetz zu modernisieren, hat nun auch die Strecke der RB26 ins Visier genommen. Von heute bis zum 22. Mai müssen sich Fahrgäste auf einige Unannehmlichkeiten einstellen. Um es gleich vorweg zu nehmen: Haltausfälle und Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen sind unumgänglich.
Die Bauarbeiten, die von der DB InfraGO AG durchgeführt werden, betreffen die beliebte Verbindung zwischen dem Köln/Bonn Flughafen, Köln Hauptbahnhof, Bonn und weiter bis nach Mainz. Speziell in der Nacht vom 18. auf den 19. Mai werden die Haltestellen Köln West und Köln Süd bei bestimmten Abfahrten nicht bedient. Wer also plant, diese Ziele zu erreichen, sollte sich besser auf den innerstädtischen Nahverkehr umorientieren. Ein kleiner Umweg, aber immerhin eine Möglichkeit, nicht ganz auf der Strecke zu bleiben!
Veränderte Verbindungen und SEV
Besonders knifflig wird es in der Nacht vom 19. auf den 20. Mai, wenn es zu Teilausfällen bei den Verbindungen zwischen dem Köln/Bonn Flughafen und Remagen kommt. Hier ist der National Express zur Stelle und stellt einen Schienenersatzverkehr mit Bussen bereit, die an den bekannten Zughaltepunkten halten. Auch die Nachtverbindungen am 21. und 22. Mai sind betroffen: Halt am Köln/Bonn Flughafen, Köln Messe/Deutz, Köln Hauptbahnhof und Köln West wird bei ausgewählten Verbindungen nicht angeboten. Um das Ganze noch etwas komplizierter zu machen, wird Köln West aus Richtung Remagen oder Bonn nur als Endstation angefahren. Es wird empfohlen, auf den innerstädtischen Nahverkehr zurückzugreifen – das klingt nach einem echten Abenteuer!
Doch nicht nur die RB26 ist betroffen. Die Deutsche Bahn hat sich auch rund um Mainz einiges vorgenommen. Seit Dezember 2025 laufen dort umfangreiche Bauarbeiten, die Gleise, Weichen, Oberleitungen und Technik betreffen. Diese Arbeiten führen zu Fahrplanänderungen, und die Reisenden werden gebeten, sich vor Fahrtantritt über digitale Medien zu informieren. Gerade im Rhein-Main-Gebiet bleiben die öffentlichen Verkehrsmittel trotz aller Sperrungen mobil. Ein gutes Zeichen, wenn man bedenkt, dass es auch Totalsperrungen gibt, wie die der Kaiserbrücke zwischen Mainz und Wiesbaden vom 13. März bis 23. April.
Ein Blick in die Zukunft
Die gesamte Modernisierungswelle der Deutschen Bahn ist Teil eines größeren Plans, der bis 2036 andauern soll. Ja, richtig gehört – das dauert mindestens fünf Jahre länger als ursprünglich gedacht! Über 40 wichtige Teilstrecken werden für Monate gesperrt, was für Pendler und Reisende eine echte Herausforderung darstellt. Die Strecke zwischen Hamburg und Berlin ist bis 13. Juni 2026 komplett gesperrt – das ist schon ein herber Schlag für alle, die regelmäßig zwischen diesen beiden Städten pendeln.
Wenn man sich die Liste der Baustellen ansieht, wird einem schnell klar, dass man sich auf einige Umleitungen und verlängerte Fahrzeiten einstellen muss. Die Knotenpunkte wie Stuttgart, Dresden und sogar Köln sind alle betroffen. Aber keine Sorge, die Deutsche Bahn wird stets versuchen, die Fahrgäste bestmöglich zu informieren und Ersatzangebote bereitzustellen. Es bleibt also spannend, wie sich der Schienenverkehr in den kommenden Monaten entwickeln wird.
Für alle, die auf dem neuesten Stand bleiben wollen: Aktuelle Informationen können Sie an den Bahnhöfen, auf der Webseite www.bahn.de/bauarbeiten oder über die 24-Stunden-Service-Nummer (+49 261 98887070) einholen. Und wer weiß – vielleicht wird die eine oder andere Reise ja trotz aller Widrigkeiten zu einem kleinen Abenteuer! Wir wünschen allen Reisenden viel Geduld und eine gute Reise!