Heute ist der 1.06.2026 und in der Kölner Innenstadt gibt es einen bittersüßen Abschied: Demet Taha, die talentierte Designerin, feiert ihr 20-jähriges Bestehen ihres Ateliers an der Moltkestraße 151. Ein Jubiläum, das ursprünglich für November 2025 geplant war, wurde aufgrund eines Unfalls vorgezogen. So richtig gefeiert wird jetzt im Sommer 2023 – und das mit Rabatten von bis zu 70 Prozent! Das klingt nach einer tollen Gelegenheit, sich das besondere Flair von Taha’s Kreationen zu sichern, bevor die Türen für immer schließen.
Leider ist das Atelier, das Taha über zwei Jahrzehnte geprägt hat, zum Ende Juni 2023 gezwungen zu schließen. Der neue Hauseigentümer hat andere Pläne für das Erdgeschoss, und da bleibt den kreativen Köpfen nicht viel anderes übrig, als nach neuen Räumlichkeiten zu suchen. Auf nur 30 Quadratmetern hat Taha mit einer Mitarbeiterin gearbeitet – das ist nicht viel Platz, aber für die Künstlerin war es genug, um ihre Visionen zu verwirklichen.
Ein Blick in die Vergangenheit
Die Designerin, ausgebildete Herrenschneiderin, begann vor 20 Jahren mit dem Entwurf von Bademode im charmanten Stil der 50er-Jahre. Damit hat sie sich nicht nur einen treuen Kundenstamm erarbeitet, sondern auch ein unverwechselbares Markenzeichen gesetzt. Ihr Atelier war mehr als nur ein Geschäft – es war ein Ort, an dem Mode lebendig wurde. Vorführungen und Anproben zogen die Menschen an, und so konnte sie Beruf und Familie unter einen Hut bringen, da sie in der Nähe wohnte. Ein wahres Konzept für die Balance im Leben!
Doch der Abschied soll nicht endgültig sein. Taha hat große Pläne: Sie sucht nach einem neuen Atelier, idealerweise in der Altstadt, ganz nah am Dom. Dort möchte sie nicht nur ihre Arbeit fortsetzen, sondern auch dafür sorgen, dass die Altstadt weiterhin ein Zuhause für hochwertige Kunsthandwerksgeschäfte bleibt. Ein schöner Traum, der hoffentlich bald in Erfüllung geht!
Ein neues Kapitel beginnt
Auch wenn es schwerfällt, die vertrauten Wände zu verlassen, blickt Taha optimistisch in die Zukunft. Die Boutique ihres Ehemanns, Hisham, bleibt weiterhin auf der Venloer Straße bestehen, und sie wird samstags präsent sein. Vielleicht bringt die neue Situation ja frischen Wind in ihre kreativen Projekte! Es würde nicht überraschen, wenn Taha schon bald neue Ideen sprießen lässt. Ihr Engagement für Qualität und Stil wird sie sicher auch in einem neuen Atelier fortsetzen.
Gerade in Zeiten des Wandels ist es wichtig, die eigene Leidenschaft nicht aus den Augen zu verlieren. So wird dieses Kapitel, trotz des Abschieds, auch zu einem Neuanfang. Wer weiß, welche neuen Abenteuer und kreativen Höhenflüge auf die Designerin warten? Die Kölnerinnen und Kölner dürfen gespannt sein, was als Nächstes kommt – das Beste kommt ja bekanntlich zum Schluss!