Die „Alte Zollgrenze“ ist mehr als nur ein Restaurant – sie ist ein Stück Kölner Geschichte, das im Stadtteil Weidenpesch beheimatet ist. Detlev Kreber, der Inhaber, ist ein echtes Urgestein der Kölner Gastronomie. Geboren und aufgewachsen in Ehrenfeld und Mülheim, hat er seine Ausbildung in Bergisch Gladbach absolviert und fand vor elf Jahren seinen Weg zurück in die Heimatstadt. Vor seiner Übernahme der „Alten Zollgrenze“ in 2013, wo er das Lokal von Hans Cornely übernahm, der aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste, arbeitete er im Steakrestaurant „Haus Bolz“.
Der historische Ort, an dem die Gaststätte steht, stammt aus dem Jahr 1698. Ursprünglich diente das alte Bauernhaus als Zollstation der Franzosen, was auch der Grund für den Namen ist. Kreber hat in den vergangenen zehn Jahren nicht nur sein Geschäft aufgebaut, sondern auch eine treue Fangemeinde gewonnen – darunter viele Veedels- und Karnevalsvereine. Stammgast Volkmar lobt stets Krebers unermüdlichen Einsatz und die Kundenorientierung, die in der Gastronomie oft übersehen wird.
Ein Fest für die Sinne
Am 6. Juni wird das zehnjährige Bestehen gefeiert – das sollte man sich keinesfalls entgehen lassen! An diesem besonderen Tag gibt es Schnitzelvariationen für nur 12 Euro und Kölsch für 1,20 Euro. Die „Alte Zollgrenze“ ist bekannt für ihre köstlichen Schnitzel in 16 Variationen. Wer schon mal die Gelegenheit hatte, eines zu probieren, weiß, dass die Preise von 17,90 Euro (dienstags sogar einen Euro weniger!) für die Schnitzel, gut investiert sind. Aber auch die Fischgerichte, die ab 17,90 Euro angeboten werden, und die argentinischen Steaks ab 18,90 Euro sind echte Gaumenfreuden.
Die Speisekarte bietet eine breite Auswahl. Für den kleinen Hunger gibt es Vorspeisen wie die Zwiebelsuppe mit Käse für 4,90 Euro oder das Rindercarpaccio für 12,90 Euro. Für die Liebhaber von Meeresfrüchten gibt es die Nordseekrabben auf Schwarzbrot mit Rührei für 11,90 Euro. Wer sich nach etwas Herzhaftem sehnt, findet auf der Karte auch hausgemachte Bandnudeln in verschiedenen Variationen, die für 10,90 Euro bis 18,50 Euro zu haben sind.
Ein Platz für alle
Besonders charmant ist die Terrasse der „Alten Zollgrenze“, die einladend für gesellige Stunden im Freien ist. Hier wird auch ein kleiner Weihnachtsmarkt veranstaltet – das hat schon etwas von einem heimeligen Wintertraum! Kreber schätzt die netten Leute in Weidenpesch und die hervorragende Verkehrsanbindung, die das Lokal zu einem beliebten Treffpunkt macht.
Die Öffnungszeiten sind dienstags bis sonntags ab 17 Uhr, mit einem Mittagstisch sonntags und feiertags von 12 bis 14 Uhr. Montags hat die „Alte Zollgrenze“ Ruhetag. Wer also in der Stadt ist und ein Stück kölsche Gemütlichkeit sucht, sollte unbedingt vorbeischauen.
Ein Blick auf Kölns Gastronomie
Köln hat in den letzten Jahren eine bemerkenswerte gastronomische Entwicklung durchgemacht. Besonders in Stadtteilen wie Neustadt-Süd und Neustadt-Nord gibt es eine lebhafte Mischung aus Cafés, Restaurants und Bars. Die Aachener Straße ist ein beliebter Treffpunkt mit über 35 Restaurants, während die kulinarische Vielfalt von italienischen bis hin zu asiatischen Küchen reicht. Auch die Altstadt-Nord hat sich als Hotspot für gute Gastronomie etabliert.
Inmitten dieser kulinarischen Landschaft hat sich die „Alte Zollgrenze“ einen ganz eigenen Platz erarbeitet, der durch den persönlichen Einsatz von Detlev Kreber und seiner Leidenschaft für die Gastronomie geprägt ist. Die Kombination aus Geschichte, herzlicher Atmosphäre und köstlicher Speisen macht das Lokal zu einem unverzichtbaren Teil der Kölner Esskultur.