Heute ist der 30.04.2026. Ein Blick auf die aktuellen Zahlen des INSA-Politikerrankings offenbart einen überraschenden Abstieg für Friedrich Merz. Der CDU-Vorsitzende hat in der jüngsten Umfrage eine historische Tiefstmarke erreicht und landet erstmals auf dem letzten Platz. Mit nur 28,9 Punkten fällt Merz von Rang 18 auf Platz 20 und verliert damit erheblich an Zustimmung, insbesondere unter den Wählern von CDU und CSU.
Besonders bemerkenswert ist die Tatsache, dass Merz unter den Anhängern seiner eigenen Partei nur noch Platz 5 belegt, mit 55,1 Punkten. Vor ihm rangieren Markus Söder (CSU), Boris Pistorius (SPD), Hendrik Wüst (CDU) und Alexander Dobrindt (CSU). Der Rückhalt für Merz ist alarmierend, denn lediglich 10 Prozent der Befragten bewerten ihn positiv, während 58 Prozent ihm eine negative Bewertung (0 bis 4 Punkte) ausstellen.
Die Konkurrenz und die allgemeine Stimmung
Die Konkurrenz schläft nicht: Boris Pistorius führt das Ranking an und wird gefolgt von Cem Özdemir (Grüne) und Hendrik Wüst (CDU). Im Vergleich dazu hat Jens Spahn, der sich von Platz 20 auf 19 verbessert hat, Merz überholt. Der Rückgang von Merz wird von anderen Veränderungen im Ranking begleitet: Alexander Dobrindt hat sich von Platz 8 auf Rang 6 verbessert, und auch Carsten Linnemann konnte von Platz 12 auf Rang 9 aufsteigen.
Die allgemeine Stimmung in Deutschland scheint ebenfalls angespannt zu sein. Eine Umfrage im ZDF-„Politbarometer“ zeigt, dass 57 Prozent der Befragten die Arbeit von Merz als schlecht bewerten. Zudem fiel die Zufriedenheit mit der Bundesregierung von 34 Prozent auf lediglich 27 Prozent, was die kritische Lage unterstreicht. 63 Prozent der Befragten stellen der Bundesregierung ein schlechtes Zeugnis aus, was für alle politischen Akteure ein Alarmzeichen sein sollte.
Ein Blick in die Zukunft
Merz‘ persönliche Bewertung hat sich von 30 Prozent positiver Einschätzungen im März auf 30 Prozent im April nicht verbessert, insbesondere unter den Mitgliedern von CDU und CSU. Im „Politbarometer“-Ranking fiel Merz von Platz 5 auf Platz 8, mit einem Durchschnittswert von minus 1,1. Diese Entwicklungen werfen Fragen auf: Wie wird Merz auf diesen Rückschlag reagieren? Kann er das Vertrauen der Wähler zurückgewinnen oder wird dieser Abstieg in der politischen Wahrnehmung der Deutschen dauerhaft sein?
Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Merz die Wende schaffen kann oder ob er sich weiter in die Bedeutungslosigkeit zurückzieht. Eines ist sicher: Die politische Landschaft in Deutschland bleibt spannend und unberechenbar.