Heute ist der 7.06.2026 und in Chorweiler gibt es Neuigkeiten, die Eltern und vor allem die Kinder betreffen. Der Mennweg, der sich zwischen der Cohnenhofstraße in Langel und der Industriestraße nahe Fühlingen erstreckt, könnte bald in eine Tempo-30-Zone umgewandelt werden. Das klingt nach einer großen Sache, aber es ist tatsächlich ein Schritt, den viele in der Gemeinschaft für sehr wichtig halten.

Auf diesem Weg, der größtenteils wie ein befestigter Feldweg wirkt und nur wenig befahren ist, steigt das Verkehrsaufkommen besonders im südöstlichen Abschnitt, wo er auf den Hitdorfer Fährweg trifft. Hier wird die Sicht durch diverse Grundstücksausfahrten und die kurvige Streckenführung erschwert – besonders am Kreisverkehr, wo es immer wieder zu gefährlichen Situationen kommt. Und das betrifft nicht nur die Autofahrer, sondern auch die vielen Schulkindern, die diesen Weg täglich nutzen.

Ein Anliegen der Bezirksvertretung

Die Bezirksvertretung Chorweiler hat Bedenken hinsichtlich der Verkehrssicherheit geäußert. Bei einer Sitzung wurde ein gemeinsamer Antrag auf die Einrichtung einer Tempo-30-Zone zwischen dem Kreisverkehr und dem Beginn des Hitdorfer Fährwegs gestellt. Julian Meyer von der SPD machte deutlich, dass dort oft gefährliche Situationen entstehen, besonders für die jüngeren Verkehrsteilnehmer, die sich auf ihrem Schulweg bewegen. Kinder reagieren im Straßenverkehr oft unvorhersehbar und sind einfach schutzbedürftig.

Zusätzlich wies Eike Danke von den Grünen darauf hin, dass der Mennweg auch Teil der Route eines Schulbusses ist, allerdings keine Hinweisschilder für den Bus vorhanden sind. Das ist ein Punkt, der in dem Antrag nicht aufgenommen wurde, könnte aber für viele Eltern eine wichtige Ergänzung sein. Schließlich geht es um die Sicherheit der Kinder!

Schulwegsicherheit im Fokus

Eine Umfrage der DGUV zur Schulwegsicherheit zeigt, dass 42.303 Unfälle auf dem Schulweg allein im ersten Halbjahr 2025 registriert wurden – ein Anstieg um 5 % im Vergleich zum Vorjahr. Dabei schätzen viele Eltern und Lehrkräfte Tempo-30-Zonen als sehr förderlich für die Sicherheit ihrer Kinder ein. Dies bestätigt die Wichtigkeit des Antrags für eine solche Zone auf dem Mennweg und unterstreicht die Sorgen, die viele Eltern haben. Der durchschnittliche Schulweg beträgt in Großstädten etwa 3,1 Kilometer, und viele Kinder gehen diesen Weg zu Fuß oder mit anderen Kindern.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

In der Umfrage gaben 36 % der Kinder an, den Schulweg allein zurückzulegen, während 42 % dies gemeinsam mit anderen Kindern tun. Dabei ist die eigenständige Bewältigung des Schulwegs eine der wichtigsten Maßnahmen zur Förderung der Verkehrssicherheit. Dies ist ein Punkt, den auch die Bezirksvertretung im Auge hat, denn jede Maßnahme, die die Sicherheit erhöht, ist Gold wert.

Gemeinsam für eine sichere Umgebung

Die Mehrheit der Stimmen für den Antrag kamen von der SPD, den Grünen, der CDU und den Einzelvertretern von FDP, Linken und BSW. Dies zeigt, dass die Sicherheit der Kinder über politische Grenzen hinweg eine gemeinsame Verantwortung ist. Die Anwohner und die Bezirksvertretung scheinen sich einig zu sein: Eine Tempo-30-Zone könnte das Unfallrisiko signifikant reduzieren. Und das ist es, was zählt – das Wohl und die Sicherheit der Kinder, die täglich zur Schule gehen.

Die Gestaltung des Verkehrsraums und die pedagogische Begleitung sind entscheidend für die Schulwegsicherheit. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Dinge entwickeln und ob die Tempo-30-Zone auf dem Mennweg bald Realität wird. Denn am Ende des Tages geht es darum, dass unsere Kinder sicher zur Schule kommen – und das ist ein Ziel, für das es sich zu kämpfen lohnt.