Heute ist der 20.06.2026 und in Chorweiler braut sich etwas ganz Besonderes zusammen. Die Luft ist erfüllt von Aufregung, denn die Premiere des Kurzfilms „Supernowa“ steht vor der Tür. Lydia, Hannah und Serine – die drei Hauptdarstellerinnen – können es kaum erwarten, ihre Geschichte auf der Leinwand zu sehen. Und was für eine Geschichte das ist! „Supernowa“ erzählt von Nowa, die kurz davor steht, ihren geliebten Stadtteil zu verlassen. Ihr letzter Tag mit Freunden wird zum emotionalen Highlight, denn für sie fühlt sich der Umzug an wie ein Weltuntergang. Ein Gefühl, das wohl viele von uns schon einmal erlebt haben.

Der Kurzfilm, der eine Laufzeit von zwölf Minuten hat, wird Anfang Juli im Kölner Filmhaus seine Premiere feiern. Und das ist erst der Anfang! „Supernowa“ ist das vierte Projekt der Jugendfilmakademie aus der Offenen Tür „Die Villa“. Wie alles begann? Die Filmprojekte nahmen 2022 ihren Lauf, als eine Halloween-Aktion den Wunsch nach einem eigenen Film weckte. Die ersten Schritte waren geduldig und voller Kreativität. Der erste Kurzfilm „Trust“ wurde gefolgt von „Zenit“ und „Trust 2“ – ein echter Aufwärtstrend!

Ein kreatives Abenteuer

Die Jugendlichen haben sich in alle Produktionsschritte eingebracht: von der Ideenfindung über das Drehbuch bis hin zu den Dreharbeiten und dem Schnitt. Echt beeindruckend! Die Dreharbeiten fanden an aufregenden Orten statt, darunter die Kirmes auf dem Pariser Platz und eine leerstehende Wohnung, die von der GAG zur Verfügung gestellt wurde. Es war eine richtige Abenteuerreise, die nicht immer nach Plan verlief. So mussten die Filmemacher improvisieren, als sich der Drehplan änderte – eine Herausforderung, die sie kreativ meisterten.

Es ist auch spannend zu hören, wie Serine es empfindet, sich selbst auf der Leinwand zu sehen. Das gibt schon ein bisschen Nervenkitzel, oder? Für viele von uns wäre das sicher ein komisches Gefühl. Aber genau diese Authentizität macht „Supernowa“ zu einem echten „Coming-of-Age“-Film, der uns alle daran erinnert, was es heißt, jung zu sein und vor großen Lebensentscheidungen zu stehen.

Unterstützung durch den BJF

Die Begeisterung für das Filmemachen wird auch durch Institutionen wie den BJF (Bundesverband Jugend und Film e.V.) unterstützt. Seit 1970 setzt sich der BJF für die Filminteressen von Kindern und Jugendlichen ein und bietet zahlreiche Serviceleistungen an, um kulturelle Filmveranstaltungen zu organisieren. Der BJF hat etwa 900 Mitglieder und stellt unter anderem das Paket „FilmPerlenTauchen“ zur Verfügung, mit dem Institutionen, Initiativen und Verbände Filmveranstaltungen organisieren können. Das zeigt, dass das Engagement für die Jugend und ihre kreativen Projekte immer stärker wird.

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Das nächste Projekt der jungen Filmemacher trägt den Titel „Nadir“ und wird ein Road-Movie sein. Man darf gespannt sein, welche Abenteuer die Jungs und Mädels dort erleben werden! Es ist einfach erfrischend zu sehen, wie viel Leidenschaft und Kreativität in der jungen Filmszene steckt. Und mit „Supernowa“ wird ein weiteres Kapitel geschrieben, das Herzen berühren und Erinnerungen wecken wird.