Heute ist der 27.05.2026, und in Deutschland steht das lange Pfingstwochenende vor der Tür. Die Vorfreude auf Reisen und Ausflüge ist groß, aber damit verbunden ist auch die Sorge um Staus und Verkehrsbehinderungen. Besonders in diesem Jahr, wo die Pfingstferien in Bayern und Baden-Württemberg viele Reisende auf die Straßen locken, droht eine hohe Reisewelle. Die ADAC-Stauprognose warnt schon jetzt: Wer Richtung Alpen, Österreich, Italien, Kroatien oder Südfrankreich möchte, sollte sich auf längere Fahrzeiten einstellen.

Am Freitag, dem 29. Mai, wird es ab Mittag bis in die Abendstunden richtig eng auf den Straßen. Wenn du also noch schnell nach Süden düsen möchtest, dann besser früh losfahren! Ganz besonders betroffen wird die Brennerautobahn A13 am Samstag, dem 30. Mai, sein. Hier ist zwischen 11 und 19 Uhr mit einer Vollsperrung zu rechnen – und das wegen einer Demonstration. Auch die Brennerbundesstraße B182 und die Landesstraße L38 sind betroffen, und Ausweichmöglichkeiten gibt es nicht. Das klingt nicht gerade nach einem entspannten Start in den Urlaub, oder?

Die Staurisiken im Detail

Rückstaus sind nicht nur auf der Brennerroute zu erwarten, sondern auch auf den Zubringerstrecken in Österreich und Süddeutschland sowie in Italien. Am Sonntag, dem 31. Mai, wird das Verkehrsaufkommen durch Reiseverschiebungen noch weiter ansteigen. Und als wäre das nicht genug, stehen dir rund 1000 Baustellen auf deutschen Autobahnen gegenüber, die zusätzliche Verzögerungen verursachen können. Wer Lkw-Fahrer ist, sollte zudem beachten, dass am Sonntag von 0 bis 22 Uhr ein Fahrverbot für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen gilt. Das wird die Sache nicht einfacher machen.

Vor allem die Autobahnen A1, A2, A3, A4, A5, A6, A7, A8, A9, A10 und A99 sind als besondere Staustrecken bekannt. Und auch die A23 wird an Pfingsten zur Herausforderung, denn hier gibt es eine Vollsperrung zwischen Dreieck Hamburg-Nordwest und Pinneberg-Süd, die vom 21. Mai bis zum 25. Mai gilt. Um die Sache abzurunden, gibt es in Österreich Fahrverbote auf Landesstraßen bei Stau, die an Samstagen, Sonn- und Feiertagen aktiv werden. Das alles verspricht ein aufregendes Verkehrschaos!

Die Rückreise und besondere Herausforderungen

Die Rückreise könnte am Pfingstmontag besonders stauanfällig sein, vor allem im Raum Köln. In Nordrhein-Westfalen wird eine hohe Verkehrsdichte erwartet. Wer aus dem Urlaub zurückkommt, sollte also besser die Nerven behalten und die Abfahrt mit Bedacht wählen. Nadelöhre wie das Kamener Kreuz oder das Kreuz Kaiserberg können zur Geduldprobe werden. Wenn du also noch etwas Zeit hast, nimm die Umwege in Kauf oder plane deine Route clever. Ein bisschen mehr Zeit einrechnen kann oft Wunder wirken!

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Und ganz wichtig: Bei allen Staus – bitte denkt daran, eine Rettungsgasse zu bilden! Die Nichteinhaltung kann empfindliche Bußgelder von bis zu 320 Euro nach sich ziehen. Ein kleiner Tipp: Die Verkehrsdaten zeigen, dass gerade bei starkem Verkehr auch die Tankstellen und Raststätten überlaufen sein können. Also, vielleicht mal einen kleinen Snack einpacken und die Pausen strategisch planen! Auf diesen Straßen ist einfach alles zu erwarten – von der Stille des Stillstands bis zum unerwarteten Überholmanöver. Also, haltet die Augen offen und die Stimmung hoch!

Eine interessante Entwicklung: Die Daten des Verkehrsbarometers zeigen, dass der Verkehr auf den Autobahnen in Deutschland in den letzten Jahren, besonders während der Corona-Pandemie, stark zurückgegangen ist. Dies hat dazu geführt, dass der Verkehr nun wieder deutlich zunimmt – und das nicht nur zu Feiertagen oder Ferienzeiten. Das sorgt dafür, dass wir alle in den kommenden Wochen und Monaten noch mehr Geduld aufbringen müssen, wenn wir die Straße erobern wollen.

Ich wünsche euch eine gute und vor allem sichere Reise! Haltet durch, der Urlaub wartet!