Heute ist der 6.05.2026 – ein Tag, der für viele Kölner ein bisschen anders ist. Denn am kommenden Sonntag wird Florian Kainz, der ehemalige Kapitän des 1. FC Köln, sein letztes Spiel im Rhein-Energie-Stadion bestreiten. Der 33-Jährige, gebürtig aus Graz, hat eine beeindruckende Karriere hingelegt, die ihn durch die Stadien Europas führte: Von Sturm Graz über Rapid Wien und Werder Bremen bis hin zu unserem geliebten FC. Mit insgesamt 469 Pflichtspielen und 28 Einsätzen für die österreichische Nationalmannschaft hat er sich einen Platz in den Herzen der Fans erkämpft.

Kainz blickt auf eine bewegte Zeit in Köln zurück. 204 Pflichtspiele für den 1. FC Köln, Aufstiege, ein schmerzhafter Abstieg und die Teilnahme an der Europa Conference League – das alles hat ihn geprägt. „Es war eine reichhaltige, lehrreiche und turbulente Zeit“, beschreibt er seine Erlebnisse. Besonders der Abstieg als Kapitän war eine Herausforderung, die ihm noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Aber auch die Knieverletzung 2020 hat ihm ordentlich zugesetzt, und man kann sich vorstellen, dass die letzten Jahre im Profifußball nicht immer einfach waren.

Ein emotionaler Abschied

Am kommenden Sonntag wird Kainz also seine Fußballschuhe endgültig an den Nagel hängen. Der Entschluss, die Karriere zu beenden, fiel nicht über Nacht. Nach dem Wintertrainingslager reifte die Entscheidung in ihm, auch wenn fehlende Einsatzzeiten nicht der Hauptgrund waren. „Das spüre ich schon jetzt – Köln wird uns fehlen“, sagt er und es klingt, als würde er die Stadt und den Verein ewig im Herzen tragen. Seine Familie plant, nach Graz zurückzukehren, und der Schulbeginn seines ältesten Sohnes steht ebenfalls an. Ein neuer Lebensabschnitt beginnt, und doch bleibt die Verbindung zur Stadt und dem 1. FC Köln bestehen. Kainz möchte den Kontakt aufrechterhalten und den Verein auch in Zukunft verfolgen.

Sein letztes Heimspiel wird mit Sicherheit emotional werden. Familie und Freunde werden anwesend sein, und die Atmosphäre im Stadion wird sicher einmalig. Wenn man bedenkt, wie viele Erinnerungen und Geschichten in diesen vier Wänden entstanden sind, lässt sich erahnen, wie tief der Abschied sitzt. Kainz hat stets versucht, seine Erfahrung weiterzugeben und eine positive Rolle in der Mannschaft zu spielen. „Irgendwie hab ich versucht, die Jungen zu unterstützen“, sagt er und man merkt, dass ihm dieser Aspekt besonders am Herzen liegt.

Ein Rückblick auf die Kölner Zeit

Wenn man auf die Zeit von Florian Kainz beim FC zurückblickt, wird klar, dass sie nicht nur von sportlichen Erfolgen geprägt war. Es waren auch die zwischenmenschlichen Beziehungen, die das Ganze so besonders gemacht haben. „Ich fühle mich mit der Stadt und dem Verein verbunden“, bringt er es auf den Punkt. Der FC war für ihn nicht nur ein Arbeitgeber, sondern eine Heimat, ein Ort des Wachstums, des Lernens und des Teilens. Die bunten Facetten des Lebens im Fußball, das laute Stadion, die jubelnden Fans – das sind Erinnerungen, die bleiben. Und trotz aller Wehwehchen, die der Körper nach Jahren im Profisport mit sich bringt, ist Kainz dankbar für die vielen Erlebnisse.

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Die Kölner Fans werden ihn vermissen. Man kann nur hoffen, dass seine Zukunft nach der aktiven Karriere genauso spannend wird wie die Zeit, die er auf dem Platz verbracht hat. Was auch immer Kainz als Nächstes vorhat – er wird es mit der gleichen Leidenschaft angehen, mit der er den Ball über das Feld getrieben hat. Schade, dass wir ihn nicht mehr in den FC-Farben sehen werden, aber die Erinnerungen an seine Zeit beim 1. FC Köln werden bleiben, und ganz sicher wird er auch in Zukunft Teil der Kölner Fußballgeschichte sein.