Gestern war ein wahrlich denkwürdiger Tag auf der Rennbahn in Köln, als das Sparkasse KölnBonn – 191. Union-Rennen über die Bühne ging. Trainer Marcel Weiß feierte nicht nur seinen fünften Gruppesieg des Jahres, sondern auch seinen insgesamt siebten Erfolg auf Black Type-Ebene. Im Mittelpunkt des Geschehens stand der Hengst Englishman, der unter Jockey Enzo Crublet das Rennen gewann und sich damit eindrucksvoll als Kandidat für das IDEE 157. Deutsche Derby empfiehlt.

Englishman, der als 79:10-Außenseiter ins Rennen ging, ließ die Konkurrenz hinter sich und dominierte die 2.200 Meter lange Strecke mit einer Leichtigkeit, die selbst die erfahrensten Rennsportbeobachter verblüffte. Mit einem Abstand von 1 ¼ Längen setzte er sich vor Westminster Rocket, dem Pferd von Andreas Wöhler, das unter Eduardo Pedroza den zweiten Platz belegte. Dritter wurde Kairos, trainiert von Henk Grewe, während der Trainingsgefährte Weekend Warrior, trotz eines lahmenden Auftritts, als Vierter ins Ziel kam.

Ein außergewöhnlicher Tag für Jockey und Trainer

Der 14. Juni 2026 war nicht nur für den Hengst Englishman ein großer Tag. Auch für Jockey Enzo Crublet, der mit diesem Sieg seinen ersten Gruppesieg feierte, war es ein unvergesslicher Moment. „Ich bin einfach nur glücklich über diesen Sieg“, äußerte er sich nach dem Rennen. Marcel Weiß lobte sowohl die Leistung seines Schützlings als auch die des Jockeys, was die gute Stimmung an diesem Tag nur noch verstärkte. Bei angenehmen 20 Grad und unter dem begeisterten Blick von rund 8.500 Zuschauern wurde das Rennen zu einem Fest für Pferdesportliebhaber.

Und damit nicht genug – auch die Vorveranstaltung konnte überzeugen. Die Außenseiterin Aomanda, die mit einer Quote von 117:10 ins Rennen ging, sicherte sich den Sieg unter der Reiterin Sibylle Vogt. Ein Tag voller Überraschungen und glänzender Leistungen, der den Zuschauern lange in Erinnerung bleiben wird.

Ein Blick in die Zukunft

Die fünf besten Pferde des Rennens – Englishman, Westminster Rocket, Kairos, Weekend Warrior und Helvetios – haben nun berechtigte Hoffnungen auf einen erfolgreichen Auftritt im kommenden Deutschen Derby in Hamburg. Die Vorfreude auf dieses Event steigt, denn die Leistungen, die wir in Köln sehen konnten, lassen auf mehr hoffen. Und wer weiß, vielleicht erleben wir dort noch größere Überraschungen!

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Die lange Tradition des Pferdesports in Deutschland wird durch solche Veranstaltungen aufrechterhalten. Das Deutsche Jockey-Championat, das an die Jockeys verliehen wird, die in einer Saison die meisten Siege erzielen, hat im Laufe der Jahre viele große Namen hervorgebracht – von Peter Schiergen bis zu anderen Champions. Diese Erfolge sind wie ein roter Faden, der sich durch die Geschichte des Galopprennsports in Deutschland zieht.

In diesem Sinne freuen wir uns auf die nächsten Rennen, die noch viele spannende Geschichten und beeindruckende Leistungen bereithalten werden. Bleiben Sie dran – der Pferdesport in Deutschland lebt!