Ein Stück kölscher Geschichte erstrahlt bald in neuem Glanz: Die Schmitzebud, das älteste Büdchen in Köln, hat einen neuen Betreiber gefunden und feiert am 14. Mai 2026 um 10 Uhr die große Wiedereröffnung. Michael Büttgen, besser bekannt als Linus, wird die Geschicke des beliebten Kiosks leiten – ein Ort, der nicht nur für seine leckeren Snacks bekannt ist, sondern auch eine lange Tradition hat. Der Charme dieser Holzbude, die schon seit 1898 im Herzen von Rath/Heumar steht, zieht nicht nur Radfahrer, sondern auch alle anderen Kölner und Kölnerinnen an.

Der neue Betreiber Linus, der bereits 1985 das Linus in der Kölner Südstadt eröffnete, bringt frischen Wind ins Büdchen. Mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit und frisch zubereitete Speisen plant er ein Menü, das mit originellen Namen wie Flammkuchen „Pappnas“ und Snackteller „Dicke Dinger Deluxe“ aufwartet. So werden Radfahrer und Spaziergänger nicht nur mit einem Lächeln, sondern auch mit schmackhaften Leckereien empfangen. Und das Beste? Der Kiosk bietet Platz für bis zu 60 Personen – ideal für gesellige Runden!

Tradition trifft auf Innovation

Linus ist es wichtig, die Tradition und Philosophie der Schmitzebud fortzuführen. Die gemütliche Atmosphäre wird durch antike Stücke, Chesterfield-Sofas und sogar 70er-Jahre Kinderstühle geprägt. Die liebevoll geplante Dekoration mit signierten Trikots soll an die legendäre Radsport-Tradition des Büdchens erinnern. Gelegentlich wird Linus sogar selbst ins Mikrofon greifen und Gesangseinlagen bieten – auch wenn die Erlaubnis für Konzerte bisher noch aussteht.

Die Schmitzebud war über die Jahre hinweg ein beliebter Treffpunkt für Radfahrer, seit den 1930er Jahren ein Ort des Austauschs und der Begegnung. Nach der Schließung 2007 durch die frühere Eigentümerin Marita Wimmer gab es eine Bürgerinitiative, die den Kiosk rettete. Zuletzt war Holger Kirsch, der frühere Zugleiter des Kölner Rosenmontagszuges, der Betreiber. Doch nun hofft Linus, dass er mit seinem Konzept und der Unterstützung der Community die Schmitzebud in eine neue Ära führen kann.

Kiosk-Kultur im Rheinland

Die Kioskkultur ist ein wichtiger Bestandteil der rheinischen Identität. Diese kleinen Büdchen sind nicht nur Anlaufstellen für Snacks und Getränke, sondern auch soziale Treffpunkte. Besonders bei Studierenden sind sie beliebt, da sie in der Nähe von Universitäten oft als gemütliche Orte zum Verweilen fungieren. Kioske erfüllen emotionale Bedürfnisse und sind ein Symbol für Gemeinschaft. Auch wenn die Kioskkultur seit den 1980er Jahren unter Druck steht, bleibt die Schmitzebud ein Zeichen für Beständigkeit und Zusammenhalt.

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Ein besonderer Tag wird der 17. Mai 2026 sein, wenn das Radrennen „Rund um Köln“ stattfindet – das erste große Ereignis nach der Wiedereröffnung. Die Schmitzebud wird dabei sicher ein beliebter Anlaufpunkt für die Teilnehmer und Zuschauer sein, um sich bei einem kühlen Getränk oder einem herzhaften Snack zu stärken. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich das Büdchen unter Linus’ Leitung entwickeln wird. Ein Stück kölscher Geschichte, das es wert ist, erlebt zu werden!