Heute, am 1. Mai 2026, sind in Köln gleich an zwei Standorten mobile Radarkontrollen im Einsatz. Diese Maßnahme dient nicht nur der Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen, sondern auch der Erhöhung der Verkehrssicherheit in unserer Stadt.

Aktuell wird an der Steinstraße in Porz, Gremberghoven, und am Hansaring in der Innenstadt, nahe dem Hansa-Gymnasium, kontrolliert. An der Steinstraße, mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h, wurde die mobile Radarfalle seit 6:52 Uhr aufgestellt. Am Hansaring hingegen gilt eine niedrigere Begrenzung von 30 km/h, und die Kontrolle dort läuft bereits seit dem 30. April 2026.

Technik der Geschwindigkeitskontrollen

Die Verlässlichkeit solcher Geschwindigkeitskontrollen hängt maßgeblich von der eingesetzten Technik ab. In Deutschland kommen 2026 verschiedene Blitzer-Messgeräte zum Einsatz, die jeweils ihre eigenen Besonderheiten und potenziellen Schwachstellen aufweisen. Technische Mängel oder Dokumentationsfehler können im Ernstfall dazu führen, dass eine Messung als unverwertbar gilt. Daher sollten Verkehrsteilnehmer, die mit einem Bußgeld rechnen müssen, vor der Akzeptanz eines solchen Bescheids die Möglichkeit einer Online-Anhörung in Betracht ziehen.

Die Sanktionen bei Geschwindigkeitsüberschreitungen sind klar geregelt im Bußgeldkatalog 2026. Abhängig vom Vergehen können Bußgelder, Fahrverbote und sogar Einträge im Fahreignungsregister drohen. Zusätzlich können neue Punkte in Flensburg das Punktekonto belasten, was für einige Fahrer unangenehme Folgen haben kann.

Geschwindigkeit im Fokus

Die deutsche Geschwindigkeitsüberwachung hat eine lange Tradition, die bis in die 1950er Jahre zurückreicht. Sowohl stationäre als auch mobile Kontrollen werden von Polizei und regionalen Ordnungsbehörden durchgeführt. Innerorts sind die Ordnungsbehörden zuständig, während die Polizei außerorts die Geschwindigkeitskontrollen übernimmt.

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Radargeräte sind die am häufigsten verwendeten Blitzer und arbeiten mit elektromagnetischen Wellen. Auch Lichtschranken und Lasermessgeräte finden Verwendung. Bei festgestellten Verstößen drohen Sanktionen, die von Bußgeldern bis hin zu Fahrverboten reichen. Besonders Fahranfänger, die um mehr als 21 km/h zu schnell fahren, müssen mit einer Verlängerung der Probezeit und der Teilnahme an einem Aufbauseminar rechnen.

Es ist wichtig, sich der Toleranzen bei Geschwindigkeitsmessungen bewusst zu sein: Bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h werden 3 km/h abgezogen, während es über 100 km/h 3 % sind. Zudem sollte erwähnt werden, dass private Geschwindigkeitsüberwachungen in rechtlichen Verfahren keine Beweiskraft haben. Blitzer-Attrappen dürfen nur auf privatem Grund aufgestellt werden, im öffentlichen Raum sind sie verboten.

Insgesamt bleibt festzuhalten, dass die Kontrolle der Geschwindigkeit ein essenzieller Bestandteil der Verkehrssicherheit ist. Die aktuellen mobilen Radarkontrollen in Köln sind ein weiterer Schritt, um die Sicherheit auf unseren Straßen zu gewährleisten.