Feueralarm in Köln: Chaos auf Schienen und Straßen
Heute ist der 18.07.2026 und in Köln gibt es wahrlich aufregende Nachrichten. Am Samstagnachmittag, genauer gesagt um 17:40 Uhr, wurde die Feuerwehr alarmiert, da ein Brand an einer Bahnstrecke auf der rechten Rheinseite ausgebrochen war. Es betraf eine Böschung, die sich über rund 500 Quadratmeter erstreckte. Die Lage war so brenzlig, dass gleich 14 Feuerwehrfahrzeuge, inklusive der Freiwilligen Feuerwehr, ausrücken mussten, um das Feuer zu bekämpfen. Der Brand führte zu einer Unterbrechung des Bahnverkehrs zwischen Troisdorf und Köln Messe/Deutz.
Die ersten Auswirkungen des Feuers wurden schon kurz nach der Alarmierung spürbar: Um 17:56 Uhr begannen die ersten Züge zu verspätet oder gar nicht zu fahren. Reisende mussten sich auf Verspätungen und Teilausfälle einstellen. Insbesondere die S12, die zwischen Köln Trimbornstraße und Porz-Wahn ohne Halt umgeleitet wurde, hatte mit den Folgen zu kämpfen. Auch die S19 war betroffen, während der RE 9 zwischen Köln Messe/Deutz und Troisdorf ohne Zwischenhalt fuhr und der Halt in Porz (Rhein) entfiel. Ein Schienenersatzverkehr mit sechs Bussen der Firma Univers Reisen wurde eingerichtet, um die betroffenen Passagiere zwischen Köln Trimbornstraße und Porz-Wahn zu transportieren. Ein guter Tipp für alle Reisenden: Kurz vor der Abfahrt die Verbindung prüfen!
Ein weiteres Feuer in der Region
Ebenfalls am Dienstagabend war die A4 bei Köln nicht weniger betroffen. Hier musste der Verkehr auf der Fahrbahn in Richtung Olpe viel Geduld mitbringen. Gegen 16:25 Uhr geriet eine Autobahnböschung im Bereich der Tank- und Rastanlage Frechen-Süd in Brand. Die Böschung, die etwa 300 bis 400 Meter lang war, wurde schnell zum Schauplatz eines größeren Feuerwehraufgebots. Zum Löschen der Flammen wurde die Richtungsfahrbahn nach Olpe zunächst vollständig gesperrt. Nach zwei Stunden harter Arbeit konnten die Einsatzkräfte immerhin den linken Fahrstreifen wieder freigeben, doch sie blieben weiterhin vor Ort, um die Situation im Griff zu behalten.
Die Rauchentwicklung war so stark, dass sie in Fahrtrichtung Aachen zu Sichtbehinderungen führte. Das führte natürlich zu einem wahren Stau-Chaos, sowohl auf Umleitungsstrecken als auch vor der Einsatzstelle. Gegen 19:25 Uhr konnte die Autobahn schließlich wieder vollständig freigegeben werden. Man könnte sagen, die Region hat gerade genug mit den Gefahren der anhaltenden Trockenheit zu kämpfen, die die Gefahr von Vegetationsbränden deutlich erhöht. Erst am Montag hatte ein Brand auf der A1 zwischen dem Kreuz Leverkusen-West und der Anschlussstelle Köln-Niehl für Verkehrsbehinderungen gesorgt, als ein Auto in Flammen aufging. Es scheint, als würde die Feuerwehr in Köln und Umgebung momentan einen vollen Dienstplan haben!
