Heute ist der 5.05.2026 und die politische Landschaft in Deutschland zeigt sich bunt und turbulent. Eine aktuelle Umfrage des INSA-Instituts hat die Beliebtheit der Politiker in Deutschland erneut auf den Prüfstand gestellt. An der Spitze bleibt Boris Pistorius von der SPD, der sich mit 50,5 Punkten den Titel des beliebtesten Politikers sichert. Es ist eine bemerkenswerte Steigerung um zwei Punkte, die zeigt, dass er sich im Herzen der Wähler fest verankert hat.
Auf den Fersen von Pistorius folgt Cem Özdemir von den Grünen, der mit 41,7 Punkten glänzt. Hendrik Wüst (CDU) und Markus Söder (CSU) machen ebenfalls einen starken Eindruck und sind in den oberen Rängen zu finden. Es gibt jedoch auch einige Politiker, die sich nicht so gut schlagen. Friedrich Merz, der CDU-Vorsitzende, hat sich zwar leicht verbessert und von Platz 20 auf 19 geklettert, bleibt aber mit 28,6 Punkten im unteren Bereich. Jens Spahn ist mit 28,3 Punkten das Schlusslicht – eine Entwicklung, die nicht gerade für Begeisterung sorgt.
Die Aufsteiger und Absteiger im Ranking
Besonders auffällig ist der Aufstieg von Heidi Reichinnek (Linke), die mit einem Punktgewinn von Platz 16 auf Platz 12 voranschreitet. Julia Klöckner (CDU), Alice Weidel (AfD) und Sahra Wagenknecht (BSW) haben sich ebenfalls verbessert, während Franziska Brantner (Grüne) von Platz 12 auf 16 gefallen ist. Es ist ein ständiges Hin und Her, das die politische Landschaft prägt. Die Bewertungsskala reicht von 0 (sehr schlecht) bis 10 (sehr gut), und die Unterschiede sind teils deutlich spürbar.
Die INSA-Sonntagsfrage zeigt ebenfalls interessante Entwicklungen: Die AfD bleibt bei 27,5 Prozent, während die Union bei 24,0 Prozent liegt – ein Plus von 0,5 Prozent. Im Gegensatz dazu muss die SPD einen Rückgang auf 13,5 Prozent hinnehmen, während die Grünen mit 13,0 Prozent ebenfalls leicht zulegen können. Hier ist die Fehlerquote von +/- 2,9 Prozentpunkten zu beachten, was die Interpretation der Zahlen etwas komplizierter macht.
Die Herausforderungen für die CDU
Die Situation für die CDU ist nicht gerade rosig. Laut einer anderen Umfrage hat die Partei, zusammen mit der AfD, in der Sonntagsfrage vom 31.03.2026 nur 26 Prozent erreicht. Das deutet darauf hin, dass die Schwierigkeiten bei der Regierungsbildung und das Fehlen einer stabilen Mehrheit immer drängender werden. Friedrich Merz und Jens Spahn, die unbeliebtesten Politiker, scheinen diese Entwicklung nicht gerade zu verbessern. Merz hat laut INSA-Ranking nur 3,20 Punkte, während Spahn sogar nur auf 2,6 Punkte kommt.
Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Dynamiken in den kommenden Wochen entwickeln. Die politische Landschaft ist im Fluss, und es könnte sich viel tun, während die Wähler ihre Stimmen mobilisieren und ihre Meinungen äußern. In einer Zeit, in der Stabilität gefordert ist, scheinen die Herausforderungen für viele Politiker größer denn je. Man kann nur hoffen, dass sich hier bald positive Veränderungen abzeichnen, die das Vertrauen in die Politik zurückbringen.