Köln tritt in die Pedale: Rekordzahlen beim Stadtradeln 2026!
Heute ist der 14.07.2026 und die Aufregung um das diesjährige Stadtradeln in Köln ist noch greifbar. Über 2,3 Millionen Kilometer wurden zwischen dem 10. und 30. Juni von 11.743 aktiven Radlern in 548 Teams zurückgelegt. Man kann sich kaum vorstellen, wie viele Pedalumdrehungen das waren! Diese erstaunliche Leistung hat nicht nur die Stadt in Bewegung gesetzt, sondern auch eine beeindruckende CO2-Ersparnis von 383 Tonnen durch den Umstieg vom Auto auf das Fahrrad ermöglicht. Das ist ein echter Schritt in die richtige Richtung für das Klima!
Köln fand sich vorübergehend auf dem 10. Platz im bundesweiten Vergleich wieder. Ein Grund zur Freude! Unter den teilnehmenden Teams stach die Kölner Polizei hervor, die mit 354 Radlern stolze 88.424 Kilometer zurücklegte. Auch die Gesunde Uniklinik Köln zeigte mit 430 Teilnehmern und 83.127 gefahrenen Kilometern eine tolle Leistung. Die Kölner Stadtverwaltung war mit 368 Mitarbeitenden ebenfalls aktiv und kam auf 75.756 Kilometer. Hier wird deutlich, dass die Liebe zum Radfahren in Köln breit verankert ist.
Die Besten der Besten
Ein paar besondere Erwähnungen verdienen die Sonderkategorien: Die Universität zu Köln sammelte beeindruckende 62.369 Kilometer, während das Unternehmen Ford – Bereit für Morgen 29.879 Kilometer erreichte. In der Schulwertung setzte sich das Elisabeth-von-Thüringen-Gymnasium mit 231 Teilnehmern und 34.445 Kilometern an die Spitze. Und dann gibt es da noch Anna Genser, die als Stadtradeln-Star 379 Kilometer ohne Auto zurücklegte. Chapeau!
Die Unterstützung durch die Studierenden der Universität zu Köln, vertreten durch Enactus Köln e.V., war ein weiterer Pluspunkt. Ascan Egerer, Beigeordneter für Mobilität, lobte zurecht den Rekord und die hohe Beteiligung. Diese Veranstaltung fand bereits zum elften Mal statt und es ist kein Ende in Sicht. Die offiziellen Ehrungen der besten Teams stehen nach den Sommerferien an und man darf gespannt sein, wer sich die Lorbeeren abholen wird!
Ein Blick auf die Vorteile des Radfahrens
Radfahren hat nicht nur Spaß gemacht, sondern ist auch in vielerlei Hinsicht eine klimaschonende Fortbewegungsart. Es verursacht keine schädlichen Klimagase, spart Platz und ist geräuscharm. Deutschland hat sich im Klimaschutzgesetz verpflichtet, die Treibhausgas-Emissionen bis 2030 um 65 % gegenüber 1990 zu reduzieren. Das Verkehrsaufkommen war 2023 für über 22 % der bundesweiten Treibhausgas-Emissionen verantwortlich. Diese Zahlen machen deutlich, wie wichtig es ist, vom Pkw-Verkehr auf umweltfreundliche Alternativen wie das Fahrrad umzusteigen.
Eine Person, die fünf Kilometer mit dem Rad zur Arbeit pendelt, kann jährlich etwa 365 Kilogramm CO2-Emissionen einsparen. Zudem sind über 40 % der Autofahrten kürzer als fünf Kilometer – ideal für eine Radtour! Das zeigt, dass Radfahren nicht nur gesund ist, sondern auch einen entscheidenden Beitrag zur Luftreinhaltung leisten kann, da der Straßenverkehr einer der Hauptverursacher von Luftschadstoffen ist.
Und nicht zu vergessen: Auf einem Autoparkplatz können etwa acht Fahrräder abgestellt werden. Das bedeutet weniger Verkehrsfläche und mehr Raum für die Natur. Während wir in Köln die Kilometer sammeln, können wir auch darüber nachdenken, wie wir den Lärm und die Luftverschmutzung in unseren Städten reduzieren können. Schließlich sollte ein Spaziergang durch die Stadt auch wirklich ein Genuss sein.
