Es ist der 16. Juli 2026, die Sonne brennt über Köln und die Vorfreude auf eine neue Saison beim 1. FC Köln steigt. Neuer Trainer René Wagner, erst 37 Jahre alt, hat seit dem 13. Juli die Zügel in der Hand und bereitet die Mannschaft intensiv auf die kommenden Herausforderungen vor. Auf Trainingsplatz sieben geht’s ordentlich zur Sache. Man hört das Rufen und Kommandieren des Trainerteams, und die Spieler geben alles, um sich in Form zu bringen. Ein intensives Spektakel, das die Vorfreude auf die Saison noch weiter anheizt!

Doch nicht alles verläuft nach Plan. Am Mittwoch erlebte die Truppe einen Rückschlag: Rav van den Berg verletzte sich am linken Knöchel, als ein Schuss geblockt wurde. Mit einem schmerzverzerrten Gesicht lag er am Boden, und Physiotherapeut Daniel Schütz eilte sofort zur Hilfe. Van den Berg wurde schließlich mit einem Golfcart in die Kabine gebracht. Am Donnerstag kam die Diagnose, die ersten schlimmsten Befürchtungen konnten glücklicherweise nicht bestätigt werden. Er kann grundsätzlich trainieren – jedoch erstmal individuell. Auch Said El Mala hat es nicht ganz unbeschadet überstanden; eine Verletzung am Fuß, verursacht durch eine Grätsche von Isak Johannesson, sorgt dafür, dass er seinen Fuß während des Trainings mit einer Sprühflasche kühlen musste. Jonathen Friemel, der Linksverteidiger, kann aufgrund einer Erkrankung nicht mitwirken.

Die Vorfreude auf das erste Testspiel

Das erste Testspiel steht vor der Tür: Am Samstag, dem 18. Juli, um 11 Uhr heißt es im Südstadion gegen den Bezirksligisten FC Rheinsüd Köln antreten. Van den Berg und Friemel werden voraussichtlich nicht spielen können, was die Aufstellung etwas durcheinanderbringt. Neuzugang Gideon Mensah, der nach seiner Teilnahme an der WM mit Ghana erst ab dem 24. Juli im Trainingslager in Kitzbühel zum Team stoßen wird, kann die Mannschaft auch nicht unterstützen. Auf der Innenverteidiger-Position stehen immerhin Joel Schmied, Jahmai Simpson-Pusey, Luka Lochoshvili und Julian Pauli bereit. Das wird spannend!

Die Veränderungen im Team haben ihren Grund. Nach einem enttäuschenden Verlauf in der vergangenen Saison, wo Cheftrainer Lukas Kwasniok am 22. März 2026 nach dem 3:3 im Derby gegen Borussia Mönchengladbach entlassen wurde, ist der Druck groß. Der Abwärtstrend war unübersehbar, und die 26 Punkte aus 27 Bundesliga-Spielen waren einfach zu wenig. Geschäftsführer Thomas Kessler hatte keine andere Wahl, als zu handeln. Kwasniok wurde für seine Arbeit gedankt, doch die Bilanz musste sich ändern. René Wagner, der interimsweise übernahm, hat das Vertrauen der Verantwortlichen. Seine Erfahrungen beim Hamburger SV und Union Berlin sowie die UEFA Pro Licence machen ihn zum geeigneten Mann für diese Aufgabe.

Ein neuer Weg für den FC Köln

Die Bundesliga-Saison 2025/26 war geprägt von Trainerwechseln, und Köln ist nicht die einzige Mannschaft, die den Trainerstuhl neu besetzt hat. Mit Kwasniok war es bereits der neunte Wechsel in dieser Saison. Andere Trainer mussten ebenfalls ihre Koffer packen, was zeigt, wie brutal das Geschäft im Fußball sein kann. Diese ständigen Wechsel provozieren Fragen: Wer wird die Mannschaft stabilisieren? Wer wird das Ruder herumreißen?

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Jetzt liegt es an Wagner, die Wende zu schaffen. Er hat sich fest vorgenommen, mit der Mannschaft in der Bundesliga zu bleiben. Die Spieler sind motiviert, und die Fans hoffen, dass die neue Saison endlich wieder Grund zur Freude bietet. Auf geht’s, FC Köln!